Was ich bei der Rückschau auf 2017 entdeckt habe!

Jahresende
Rückläufiger Merkur
Eine sehr gute Zeit um auf die vergangenen Monate zurückzuschauen!

Im Januar 2017 habe ich beim Astroabend „Vorschau auf das Jahr 2017“ einige Themen angesprochen. Jetzt zum Jahresausklang ist es ganz interessant herauszufinden was davon sich wie gezeigt hat.
Für mich war es ein sehr intensives Jahr mit einem einschneidenden persönlichen Erlebnis: die Operation meines Mannes mit anschließender langer Erholungsphase.
Nachdem Jupiter in Waage, der 2017 eine Rolle spielte, als Glück in der Partnerschaft übersetzt werden kann ist es nicht gleich offensichtlich was daran gut sein soll.

Aber lasst uns genauer schauen:

Folgende grundsätzliche Themen kamen bei der Jahresvorschau zur Sprache:

  • Angelegenheiten aus der Vergangenheit können für Verwirrung sorgen –> Ordnung ins Chaos bringen
  • Aufgelöste Strukturen und überwundene Grenzen laden dazu ein Neues aufzubauen
  • Abschneiden alter Zöpfe, Kampf um mehr Freiheit und Unabhängigkeit
  • Verunsicherung, Ängste, Kraftverlust, Burnout
  • alte Familienthemen, Traumata, eigene Schattenseiten und tiefste Existenzängste tauchen auf um losgelassen zu werden und so mehr Freiheit zu erlangen (ca. Mitte Mai 2017 größerer Abstand zwischen Uranus und Pluto; Abschwächung der o.g. Themen)

Zu diesem Themenkomplex gesellte sich Jupiter in der Waage und brachte diese Blickwinkel mit dazu:

  • Allerdings kann es zu Kämpfen kommen, wenn einer keine Veränderung will (Pluto), wenn Ängste vor Neuem auftreten, wenn Geld und Macht im Spiel sind/ oder wenn einer egoistisch auf seiner Ideologie beharrt (Uranus), rechthaberisch wird, es anders haben will, aber nicht konkret weiß wie
  • mehr Zusammenarbeit, Wunsch nach Frieden, fühlt sich innerlich ausgeglichener, fröhlicher, leichter an
    Optimismus der hilft Altes endlich hinter sich zu lassen und schon lange im Kopf herumgeisternde Ideen anzugehen
  • innerer Drang nach neuem Schwung und mehr Freiheit, weniger Sorgen usw.
  • Zeitraum nutzen um einengende Lebenssituationen zu verlassen und Neues zu wagen
  • Neugestaltung ist nötig, aber in Zusammenarbeit
  • Innerer Frieden und Ausgeglichenheit nehmen den Umbrüchen den Schrecken (sich mit schönem umgeben und gute Freunde um sich haben); Vertrauen in das Gute in sich selbst und anderen wächst

Saturn machte das ganze Jahr 2017 über immer mal wieder harmonische Verbindungen zu Uranus und zu Jupiter (19. Mai bis 11. November Uranus-Saturn-Trigon), daraus ergab sich:

  • nicht alles leichtfertig aufs Spiel setzen, aber auch nicht mehr in unhaltbaren Zuständen aushalten
  • Praktische Lösungen für Krisen finden
  • unterstützt dabei Veränderungswünsche mit geplanten und konkreten Schritten anzugehen

Gesundheitliche Krise und Ängste

Mein Mann hatte schon seit 2016 mit einem zusätzlichen Kraftaufwand in der Arbeit zu kämpfen. Er sagte nicht nur einmal, dass ihn das kaputt macht und er diesen Job nicht bis zur Rente machen kann – Burnoutgefahr! Für mich war es belastend, weil ich mit Existenzängsten aufgewachsen bin, die mich immer einengten und viele Gedanken in meinem Kopf herumschwirrten was werden soll, wenn er seine Arbeit nicht mehr tun kann. Wie du oben siehst war die Zeit günstig daran zu arbeiten.

Im April spitzte sich die gesundheitliche Lage meines Mannes zu und gipfelte Mitte Mai (genau als Uranus und Pluto sich voneinander entfernten) in einer Operation die schon vor 20 Jahren mal im Gespräch war. Mein Mann kämpfte schon länger mit der Entscheidung ob er  diese, doch etwas größere, einschneidende Operation, machen lassen sollte. Endlich gab es eine Entscheidung! Die war zwar mit sehr vielen Ängsten verbunden, aber es war Zeit einen „alten Zopf abzuschneiden“ um freier zu werden. Gleichzeitig ergab sich nun die Notwendigkeit am Arbeitsplatz etwas zu verändern, obwohl die Angst vor dem neuen spürbar war.

Jupiter in der Waage begleitete die Phase und half mir immer wieder Vertrauen zu fassen und optimistisch zu bleiben obwohl es für mich eine schwere Glaubensprüfung war, zu sehen wie schlecht es meinem Mann nach der Operation ging. Zwischendurch hatte ich mit einer Todesangst zu kämpfen, die ich aus meiner Kindheit kannte.
Ich hatte die Gelegenheit, wie oben aufgezählt, eine praktische Lösung für Krisen zu finden!
Kurz vorher hatte ich mich mit einer bestimmten Methode beschäftigt, die ich nun anwenden konnte. …und es klappte! Es war zwar immer noch anstrengend, aber die Zuversicht in mir wuchs und ich spürte, dass ich mit der Belastung umgehen kann ohne darin zu versinken. Und ich konnte das traumatische Erlebnis, das ich als Kind hatte verarbeiten und loslassen.  (mehr dazu hier: https://www.andrea-bschlangaul.de/in-drei-stufen-durch-die-krise/)

Außerdem hatte ich die Gelegenheit mich mit guten Freuden zu umgeben, die wie ich, einer Lehre folgen die sich darauf konzentriert die Gedanken in eine gute Richtung zu lenken und alles Ungute intensiv loszulassen. Das war ein wunderbares Erlebnis, dass mich sehr getragen hat!

Die Neugestaltung des Alltags, der durch den Ausfall meines Mannes in Haus und Garten relevant wurde, konnten wir natürlich nur in Zusammenarbeit bewältigen – ein weiterer Punkt auf der obigen Liste.

Mein Mann hat sich durch seine gesundheitliche Krise verändert und wollte nicht mehr in der belastenden Arbeitssituation ausharren. Er hat vieles in die Wege geleitet, vieles ist aber auch schwierig und immer noch nicht vom Tisch. Aber die ersten Schritte sind gemacht und  das Uranus/Pluto-Quadrat bildet sich ja im Februar 2018 nochmal. Mal sehen was es noch mit sich bringt.

Warum erzähle ich dir das?

Zuallererst, weil ich so dankbar bin, dass sich mein Mann so gut erholt hat!
Und weil ich dieses Jahr erfahren habe, dass sich wirklich in allem was wir erleben etwas Gutes verbirgt!
Weil ich erlebt habe, dass Ängste, auch tiefsitzende, überwunden werden können, wenn man sich hingibt und die richtigen Hilfen an der Hand hat.
Und weil  ich dich dazu ermuntern will, auch zurückzuschauen und herauszufiltern was, von den vergangenen Monaten, du in deinen Werkzeugkasten fürs Leben packen kannst.
Worauf kannst du zurückgreifen? Woran kannst du anknüpfen und weiter wachsen?

Immer wieder bedauern wir, dass ein Jahr so schnell vorbei geht und unsere Lebenszeit wieder etwas kürzer geworden ist. Lebst du allerdings intensiv und bewusst, empfindest du die Zeit als Bereicherung und dein Leben fühlt sich so viel besser an, dass du am Ende nicht das Gefühl haben musst etwas verpasst zu haben.
Schaffst du es Revue passieren zu lassen und auf dem Erlebten aufzubauen ergibt sich eine fortlaufende Geschichte die Sinn ergibt und  dir das Gefühl gibt, dass du etwas geschafft hast. Kannst du auf ein erfolgreiches Leben (was auch immer was für dich bedeutet) zurück schauen, findest du inneren Frieden und empfindest die vergangene Zeit nicht als Last. Wobei ich glaube, dass Erfolge im inneren erfüllender sind als Erfolge im außen…und es müssen nicht immer die großen Würfe sein!  Für mich zählt die gemeinsam bewältigte Krise und das tiefe Gefühl der Verbundenheit mit meinem Mann während dieser Zeit viel mehr als beispielsweise jeder berufliche Erfolg, den ich in dieser Zeit hätte haben können.

Das Bewusstsein, dass die Gesundheit und die Menschen um mich herum viel wichtiger sind als alles auf der Welt ist in mir enorm geschärft worden. und die schnell mal dahin gesagte Floskel „Hauptsache du bist gesund“ hat einen großen Stellenwert eingenommen. Gesagt ist ja schnell mal etwas und gemeint ist es sicher auch sehr oft so – aber es selbst hautnah zu erleben ist nochmal eine ganz andere Hausnummer!

Besinne dich auf deine Lebenszeit, genieße deine Tage und dein Erleben und vor allem glaube und vertraue – dir selbst und dem Leben!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen eine friedliche, erfüllende Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2018!

 

 

Liebe Grüße
Andrea Bschlangaul

 

 

Hast du dringende Fragen zu einem Thema? Wünschst du dir Orientierung? Ich bin gerne für dich da! https://www.andrea-bschlangaul.de/angebot/

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