Angst und Panik in der Corona-Krise

Angst und Panik in der Corona-Krise 

Angst und Panik in der Corona-Krise

Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt und auch kennen sollte. 
Angst ist ein Schutzmechanismus, der uns daran hindert, dass wir Schaden nehmen. 
Sie fordert uns zur Vorsicht auf und hilft uns wachsam zu sein und keine unnötigen oder vermeidbaren Risiken einzugehen.

Da Angst ein so einschneidendes, unangenehmes Gefühl ist, wollen wir Menschen sie am liebsten vermeiden. Daraus entstehen Vermeidungsstrategien, die wir aus unseren Erfahrungen ableiten und wiederholen, wenn wir in die gleiche oder eine ähnliche Angstsituation kommen. Unser Unbewusstes speichert Ursache und Lösung und kann blitzschnell immer wieder darauf zurückgreifen.

Wir erleben gerade ein Beispiel dafür, wie Menschen versuchen die existentielle Angst vor dem Tod zu vermeiden. Das neue Coronavirus hat in China viele Menschenleben gekostet und die Menschen dort in Angst und Schrecken versetzt.

Es hat sich weiterverbreitet und ist um die Welt gegangen. Die schrecklichen Bilder aus den chinesischen Krankenhäusern haben viele in Angst versetzt und verständlicher Weise, wird alles getan, um diese Angst zu vermeiden und die Bedrohung unter Kontrolle zu bekommen.

Das ist ein zutiefst menschliches Verhalten und macht Sinn. Keiner gibt sich einer Gefahr einfach so hin, wenn er Mittel und Wege kennt, ihr auszuweichen oder sie zu bekämpfen.

Angstvermeidung als Feind

Starren wir allerdings alle wie gebannt auf die Gefahr und bleiben im Vermeidungsmodus hängen, engen wir uns ein und kommen aus der Nummer nicht mehr so schnell raus.
Angstvermeidung wird schnell selbst zum Feind, weil das Ausweichen dazu führt, dass man hilflos wird und sich nicht mehr aus der Deckung traut. Es fehlt die konstruktive Auseinandersetzung mit der angstbesetzten Situation.

Das führt dazu, dass man eng denkt, nicht mehr über den Tellerrand schaut und so keine Lösungen findet.  Ausweichen wird als Lösung abgespeichert und nicht die Frage: „Wie kann ich damit umgehen?“

Der psychologische Muskel, der mit Gefahren umgehen lernt, wird nicht trainiert und verkümmert. Die Risikobereitschaft schrumpft und das Ergebnis ist ein Leben, in dem man sich sicher fühlt, das aber nur in einem bestimmten Rahmen gelebt werden kann. Alles außerhalb des selbstgebauten Zaunes ist dann Gefahrenzone.

Der erste Schritt kann ruhig die Vermeidung sein. Vor allem bei einer Bedrohung, die man nicht einschätzen kann, von der man nichts weiß und die neu ist.
Der zweite Schritt sollte dann aber die Erforschung und das Kennenlernen des Feindes sein.
Das ist wichtig, wenn man es mit einer Gefahr zu tun hat, die nicht nur einmal in einer bestimmten Situation auftaucht, sondern latent immer bestehen bleibt.

Dieses Coronavirus verschwindet nicht mehr, sagen die Virologen. Es bleibt bestehen und kann uns alle mal erwischen. Besonders jetzt, weil wir noch keine Herdenimmunität haben.

Die Vermeidungsphase läuft gerade. Die Angst ist bei vielen gerade groß und kann dadurch erstmal abgemildert werden.
Die sehr präsenten Medien der heutigen Zeit sorgen dafür, dass wir auf die Gefahr starren und uns immer mehr in Angst und Schrecken versetzen können. Das ist für ängstliche Menschen eine große Herausforderung! Vor allem bei einem komplexen Thema, dass man nicht durchschauen kann und bei dem man sich auf Experten verlassen muss. Angst geht sowieso mit Misstrauen einher und macht es schwer, sich auf andere verlassen zu müssen.

Mit dem Feind umgehen hilft bei Angst und Panik

Jetzt ist es aber so, dass wir nicht immer zuhause bleiben und uns abschirmen können. Wir müssen lernen, mit dieser Bedrohung umzugehen.
Dazu gehört, dass jeder einzelne seine eigenen Angstmuster anschaut, damit er selbst wieder klar denken kann und nicht in der Schockstarre-Vermeidungsfalle hängenbleibt.

Dann sollten wir den Feind kennenlernen. Das tun die Virologen, Epidemiologen und Hygieniker gerade. Das braucht Zeit, Geduld, Forschung und Vertrauen.

Ängstliche Menschen, die evtl. auch noch im Panikmodus landen, haben es schwer mit dem Vertrauen. Angst ist das Gegenteil von Vertrauen!
Sie macht eng und legt den Teil des Gehirns lahm, der für das logische, analytische Denken zuständig ist.

In diesem Zustand ist es schwierig auf vernünftige Argumente zu hören. Da muss zuerst die Stressreaktion zurückfahren, damit man wieder zugänglich wird. Deshalb ist es gerade jetzt in der Corona-Krise so wichtig, Angst und Panik zu vermeiden und dem Ganzen Zeit zu geben.

Jeder Mensch hat jetzt die Gelegenheit sich damit zu beschäftigen, wie er mit Stress, Angst und Bedrohung umgeht. Alle sind gefordert zu lernen, wie mit diesem Virus oder mit anderen ständig vorhandenen Keimen, Bakterien und Erregern umzugehen ist.

Wir leben schon lange in einer stressigen Zeit, die das Zeug dazu hat, das menschliche Immunsystem zu schwächen und unsere Nervensysteme auf Hochtouren zu halten.
Konkurrenzkampf, immer mehr Wachstum, immer mehr Geld verdienen um mithalten zu können, Kinder müssen eine höhere Bildung haben um am Arbeitsmarkt eine Chance zu haben, Mindestlohn reicht nicht für hohe Mieten, die Flüchtlingskrise, unsichere Arbeitsplätze usw. usw.

Wir kommen schon aus einem Angst- und Stressmodus und jede weitere Krise und Bedrohung kann das Fass zum Überlaufen bringen! Kein Wunder, dass viele überreagieren und vieles sich hochschaukelt!

Angst und Panik in der Corona-Krise

Verschiedene Arten der Angstvermeidung

Es gibt momentan verschiedene Sichtweisen auf die Krise, die die Gesellschaft spalten und in Lager aufteilen.

Die einen glauben, dass die strengen Maßnahmen nötig sind und wählen den Weg der Einhaltung dieser Regeln um ihre Angst zu minimieren.
Die anderen pochen auf ihre Freiheit und wollen Lockerung und Selbstbestimmung. Sie wehren damit die Angst vor Fremdbestimmung ab.
Andere wehren ihre Angst ab, indem sie den Feind in Organisationen oder „den Reichen“ usw. suchen und das Gefühl haben , dass sie gegen den Feind kämpfen können und nicht ohnmächtig sind. 
Die Politiker haben Angst Fehlentscheidungen zu treffen, die Menschenleben kosten können. Der Verantwortungsdruck ist enorm! Es gibt keinen Fahrplan für diese Krise und sie hängen in der Luft. Für mich ist es verständlich, dass sie lieber zu viel als zu wenig tun.

Unsicherheit aushalten zu müssen, Versagensängste abzuwehren, sich selbst schützen zu müssen und trotzdem der eigenen großen Verantwortung gerecht zu werden ist sehr belastend! Jeder Verantwortungsträger, ob Politiker, Arzt, Firmeninhaber, Familienernährer usw. steckt momentan im selben Dilemma.

Angst und Panik und Corona-Krise = Saturn/Pluto

Es ist eine Krise, die die ganze Welt betrifft und einschneidende, nachhaltige Veränderungen für jeden von uns nach sich zieht. Astrologisch gedeutet entspricht das der Konjunktion von Saturn und Pluto im Steinbock.

Das Meinungen und Ansichten auseinanderdriften und konkrete, saubere, geprüfte Berichterstattung wichtig wird, erkennt man astrologisch daran, dass Jupiter ins Krisengeschehen involviert ist. Die rasante Dynamik, die alles, was mit der Corona-Krise zu tun hat, angenommen hat, kann man an der Beteiligung von Mars festmachen.

Jetzt stehen Mars und Saturn mittlerweile im nüchternen, klaren Zeichen Wassermann. Das ruft mehr Freiheitskämpfer auf den Plan, aber auch Revolutionäre, die leidenschaftlich „dagegen“ sind, aber das aus Prinzip. Wer dagegen ist, sollte selbst wissen was Sache ist und einen neuen, tragfähigen Plan haben – so sieht es zumindest der Tierkreis, der vor den Wassermann, das Zeichen Steinbock (Kompetenz, Vernunft, Sachverstand, Fähigkeit sich Eigeninteressen zurückzustellen zum Wohle der Gesellschaft) stellt. 

Es wird Zeit, dass konkrete Zukunftspläne geschmiedet werden, die grundlegende Veränderungen in Systemen und Staaten aufzeigen (Pluto im Steinbock) und dem Wohle der ganzen Menschheit dienen (Wassermann).
Pluto klappert noch bis Ende Februar 2021 den Bereich der „Krisenkonjunktion“ zwischen Saturn und Pluto ab. Wir haben also alle noch länger Gelegenheit uns mit dem Thema, dass uns seit etwa Anfang April am stärksten unter Druck setzt und Angst macht, auseinanderzusetzen.

Ich würde mir wünschen, dass Verurteilungen und verschiedene Lager, die sich gegenseitig bekämpfen und glauben selbst mehr recht zu haben als die anderen, zusammenfinden und neutral, objektiv und miteinander (Wassermann) Lösungen finden.

Die Möglichkeit besteht, ob sie genutzt wird ist eine andere Frage. Trotzdem halte ich an meinem Glauben an das Gute fest, da ich ohne ein Weltbild, das an das Gute im Menschen glaubt, meine Arbeit nicht machen könnte (übrigens auch nicht ohne die Fähigkeit neutral zu bleiben und jeden so zu nehmen wie er ist) und weil es meine Art der Angstvermeidung ist.

Eine gute Übung für uns alle ist, sich zu bemühen nicht zu urteilen. Versuche einmal einen ganzen Tag lang, dir keine Meinung über etwas oder jemanden zu bilden!
Das heißt, dass du deinem Nachbarn/Partner/Freund begegnest und dir zum Beispiel nicht denkst „Ach der ist immer so laut und das nervt.“ Bleib einfach mal bei dir, schau genau hin und beobachte was vor sich geht. Was passiert, wenn du dein inneres Urteil loslässt und nicht genervt reagierst, sondern offen und interessiert? Wie sprecht ihr dann miteinander?

Probier es aus und du wirst sehen, wie schwierig das sein kann und wie oft du selbst in der „Rechthaben-Falle“ landest! Diese Falle führt zu verhärteten Fronten und Machtkämpfen, wenn sie auf die Spitze getrieben wird. Vor allem dann, wenn Angst dazukommt.

Wozu du diese Krise persönlich nutzen kannst, habe ich hier kurz zusammengefasst: https://www.andrea-bschlangaul.de/corona-krise-wachstum-jupiter-pluto/

Angst und Panik in der Coronakrise

Jupiter und -Saturn im Wassermann

 Was du als Vorbereitung auf die Phase in der dann Jupiter und Saturn im Zeichen Wassermann stehen (20.12. 2020 bis 29.12.2021) tun kannst ist folgendes:

  • Aufmerksamkeit schulen durch Konzentration auf nützliche Informationen (weniger Handy, weniger Ablenkung durch Medien usw.); Meditation und Achtsamkeitspraxis sind gut geeignet dafür
  • Gedanken sortieren, bewusster mit Zeit umgehen, klarer im Kopf werden
  • Stressbewältigung lernen
  • Medienkonsum kontrollieren, gleichzeitig die Vorteile der neuen Medien nutzen um den Alltag zu entstressen
  • innere Unruhe, Angst und Not durch gesunde Distanz, innere Sammlung und die Fähigkeit der Selbstregulation überwinden
  • Gemeinschaftsgefühl aneignen, üben und anwenden
  • Dualität überwinden und das Gemeinsame erkennen
  • Unterscheidungsfähigkeit üben: Unwesentliches vom Wesentlichen trennen; jeweilige Lage wie sie wirklich ist erfassen; auf Illusionen verzichten, Verwirklichungsmöglichkeiten wahrnehmen und sich einsetzen
  • eigene Wichtigkeit, Einzigartigkeit und Würde erkennen und sie anderen genauso zugestehen
  • Klärung der eigenen Gefühlsnatur indem du dich nicht mehr durch Gefühle entmutigen lässt und dich standhaft weigerst aus Gründen der Eigenbefriedigung, der materiellen Zielsetzung oder des Selbstmitleides hohe Ideale aufzugeben
    (z.B. sich über die Konsumgesellschaft aufregen, aber Luxusurlaub machen)
  • Lerne über dich selbst zu lachen und dich selbst nicht mehr so ernst zu nehmen (gute Möglichkeit um Abstand von sich zu nehmen, sich selbst zu beobachten und zu verändern)
  • Überheblichkeit auflösen und Ideen entwickeln, die sich verwirklichen lassen und keine verrückten Utopien sind
  • echte Zusammenarbeit lernen, die ohne Neid auskommt, ergänzend ist und das gemeinsame Ziel über Eigeninteressen stellt
  • offen sein für Reformen, neue Lösungen und einen neuen Zeitgeist
  • ernsthaft die Welt verbessern wollen, auch wenn dabei auf eigenes verzichtet werden muss
  • über Begrenzung, Eigenabsicherung und das Gewohnte hinausschauen können

Gerade jetzt in der Corona-Krise werden wir mit Angst und sehr vielen Informationen überflutet. Das gibt uns die Gelegenheit in Bezug auf die Eigenschaften des Wassermannzeichens zu wachsen (Jupiter) und zu reifen (Saturn).

Jetzt werden aber auch die Bereiche sichtbar, in denen noch Nachholbedarf besteht.
Wie brüderlich und sozial sind wir? Wie gut können wir mit Verantwortung und Freiheit umgehen? Damit weniger Regelung und Beschränkung von außen nötig ist, muss jeder sich zum Wohle aller, freiwillig beschränken können.

Wie gehen Berichterstatter mit Informationen um? Geht es ihnen nur um die Sensation, den Gewinn oder unterscheiden sie zwischen Unwichtig und Wichtig und wissen um die Konsequenzen ihrer Worte?

Um das Meer des World Wide Web sinnvoll nutzen zu können, bleibt uns allen nichts anderes übrig als Medienkompetenz zu lernen und verantwortungsvoll mit dem umzugehen, was wir lesen und weitergeben. Objektivität, Überblick und Solidarität werden wichtig.

Aufgaben des Zeichens Wassermann 

 Louise Huber schreibt in ihrem Buch „Die Tierkreiszeichen“:

„Wir leben heute in einer Welt die uns immer wieder von unserer Mitte weg an die Peripherie zieht. Sie verlangt unsere ganzen Kräfte, unsere ganze Konzentration, die Fülle der Eindrücke, die Hetze und Jagd sind so groß, dass wir von unserem Innenleben immer wieder abgelenkt werden. Der fortwährende Sog nach außen, die unerfüllten Wünsche nach immer mehr haben wollen, die Ablenkung durch Fernsehen, Zeitungen, Illustrierte, Schaufenster Reklame und tausenderlei Äußerlichkeiten fordern unsere ganze Aufmerksamkeit. 

All dem müssen wir Einhalt gebieten, wenn wir uns ernsthaft auf den Weg nach innen begeben. Um im inneren Erleben ungestört jene Quellen seelischer Kraft zu aktivieren mit denen wir im äußeren Leben gelassener ruhiger und nützlicher wirken können, müssen wir unsere Sinne nach innen lenken.

Der Mensch lebt zwischen den Forderungen der Welt und den Bedürfnissen seiner Seele. Das eine hat so viel Realität wie das andere. Wird eines vergessen oder vernachlässigt fällt der Mensch aus dem Gleichgewicht, aus seiner Mitte heraus und muss durch Leid und Schmerzen erst wieder den Weg zur Mitte finden.

Wir alle sehen uns aber dem Problem gegenübergestellt: wie können wir inmitten von Druck und Kampf des modernen Daseins zu uns selber finden?

Dieses Bemühen in einer materiellen Welt, die nur irdischen Dingen nachjagt, bietet tatsächlich große Schwierigkeiten. (…) 

(…) In Wirklichkeit beheben rein äußeres, physisches Alleinsein und Ruhe keineswegs die grundlegende Schwierigkeit sich innerlich zu sammeln. Diese hat eine viel tiefere Ursache. Meist tragen wir ja unsere innere Unruhe, Angst und Not auch mit in eine selbstauferlegte Einsamkeit. Deshalb müssen wir lernen, den Weg in unsere eigenen Tiefen sogar inmitten des lärmenden Leben um uns herum zu finden, damit ein harmonischer Ausgleich zwischen dem Innen und Außen, dem Oben und Unten gefunden werde und sich alle Kräfte in der Mitte sammeln können.

Diesen Sammelpunkt jedoch müssen wir erst in uns aufsuchen und dazu hilft uns die Meditation.

Eine weitere Möglichkeit zur Überwindung der Dualität ist die des losgelösten Beobachtens oder der bewussten Durchdringung von Seele und Persönlichkeit. Diese Fähigkeit verlangt, sich selbst beobachten zu können.

Es ist eine gute Übung sich von sich selbst so weit zu distanzieren, dass man sich reden hört und handeln sieht. Unerlässlich dazu sind Loslösung von den Bedürfnissen des “kleinen Ichs” und Verankertsein in der Seele, so dass wir immer am Ort des Beobachters leben und von jenem Punkt und jener Haltung aus, die Tätigkeiten des Denkens, des Fühlens und Handelns leiten können.

Der Wassermann hat die Fähigkeit auf originelle Weise Lösungen für die bestehenden Probleme zu finden. Er ist der geborene Erfinder, der keine Mühe scheut komplizierte und verwickelte Aufgaben zu übernehmen. Er ist fähig neue Wege zu gehen und Rechtsformen einzuführen die sowohl Beziehung haben zum inneren Bereich des Lebens und gleichzeitig auch die Forderungen der Außenwelt erfüllen. 

Der echte Wassermann hat immer den Drang Missstände in der Welt abzuschaffen dabei kann es vorkommen, dass dies seine Vision verdunkelt und er nur noch die Missstände sieht und davon erdrückt wird. Mit diesem innewohnenden Drang zum Weltverbessern stößt er auch oft auf  das Unverständnis seiner Umgebung, auf starre Gedankenformen, auf machtvolle Ideologien und Anschauungen aus der Vergangenheit, die sowohl in der Welt um ihn, wie auch in seinem Innern vorhanden sind und die dem Saturn entsprechen, dem traditionellen Herrscher des Wassermanns.   

Wie schon im Steinbock wird Saturn auch im Wassermann so lange zum Hüter der Schwelle bis seine Ideale und Visionen mit der Wirklichkeit übereinstimmen, bis er zu einem gefestigten Realitätsbewusstsein herangereift ist. Der Wassermann- Mensch, der seine neuen Ideen durchsetzen will, hat immer zu ringen mit dem schablonisierten Verhalten der Menschen, die etwas tun, weil es schon immer so getan wurde. 

Gleichzeitig muss er gegen seine eigene Tendenz ankämpfen, eine Patentlösung für alle Probleme zur Hand zu haben oder ein endgültiges System anzubieten in das er alles Passende und Unpassende hineinpressen will, nur weil er es sich so ausgedacht hat. 

In seinem ausgesprochen technischen Verstand mögen diese Systeme stimmen; aber sie gelten meistens nur für Roboter und kaum für Menschen die leben und Eigenbewusstsein haben.

Angst und Panik in der Coronakrise

In allen stagnierten, kristallisierten und dogmatischen Denkgewohnheiten begegnet der Wassermann dem Saturn als Hüter der Schwelle. Nur mit dem reinsten Motiv wahrer Menschlichkeit, indem er freudigen Herzens seine Gedanken und Ideen dem Wohle des Ganzen zur Verfügung stellt, kann er ihn überwinden.

Wenn hingegen die saturnischen Kräfte überhandnehmen, muss er durch Einsamkeit und Niedergeschlagenheit gehen. Jedenfalls so lange er sich in seinem ICH einkapselt und sich von anderen absondert. Erst wenn er sich mit den Menschen verbündet und Projekte gemeinsam mit ihnen verwirklicht, werden ihn Niederlagen und Misserfolge nicht mehr aus der Bahn werfen oder entmutigen. Er wird dann zum Diener der Menschheit. 

Im Wassermann erkennt der Mensch, dass der Einzelne ohne die anderen nichts erreichen kann. Er erwacht zum Gruppenbewusstsein, zur Menschlichkeit und erkennt seine individuellen Verantwortlichkeiten gegenüber der Gruppe und gegenüber dem einzelnen Menschen. 

Er beginnt, “sein eigenes Leben zu führen und sich im Dienst der Menschheit zu erschöpfen” wie es esoterisch ausgedrückt wird.  Wassermann-Menschen sind immer sehr beschäftigt, meistens mit den Angelegenheiten anderer Menschen. Sie nehmen häufig Verantwortungen und Aufgaben anderer auf sich und empfinden sich selbst oft erst dann als wertvoll edel und gut, wenn Sie sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen können. 

Das Gruppenbewusstsein ist der Hauptgrundton des Wassermannes. Dies ist ein wichtiger Gedanke. Der Wassermann bringt echtes Gruppenbewusstsein zur Blüte mit der daraus resultierenden Menschlichkeit und Fairness gegenüber Schwächeren. 

Gruppenbewusstsein könnte man auch mit sozialem Gewissen bezeichnen. Es ist der Grundton des neuen Zeitalters und soll auch uns als innerer Leitfaden für alle Gruppenarbeit dienen. Obwohl der vom Wassermann- Geist durchdrungene Mensch seine persönlichen Interessen zugunsten des Ganzen aufgibt, behält und bewahrt er seine eigene Identität. Vielfach glaubt man noch – dem Fischezeitalter entsprechend – man müsste sich selbst in einer Gruppe aufgeben und soll sich um eine starke Persönlichkeit scharen, der man in treuer Hingabe unterwürfig zu dienen hätte. Das ist heute nicht mehr gültig, denn wir alle müssen lernen selbst Verantwortung zu tragen. Das können wir aber nur, wenn wir uns selbst sein und bleiben dürfen. Erst dann sind wir fähig, wahre Gruppenliebe zu verwirklichen. 

Echte Liebe kann nur ausgedrückt werden, wenn ein individuelles Eigenbewusstsein als Brennpunkt dafür vorhanden ist. Und wer sich in seiner Originalität, in seiner Einmaligkeit, erkannt und bestätigt fühlt, der toleriert auch die anderen und wird echte Menschlichkeit verwirklichen. Daraus entsteht die “Harmonie der Originale”, wie einmal das Gruppenbewusstsein genannt wurde. 

Das losgelöste Beobachten ist bei Ängsten sehr hilfreich! …und auch bei Angst und Panik in der Coronakrise! 😉

Liebe Grüße
Andrea

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