„Den Teufel an die Wand malen“

In letzter  Zeit lese ich wieder öfter Artikel über das Pluto-Uranus –Quadrat und die Auswirkungen die es haben wird oder vielmehr könnte. Einzelne davon, die Betonung liegt auf einzelne, finde ich gruselig und sie erinnern mich schon fast an Verschwörungstheorien.

Beim Lesen solcher Texte taucht in meinem Kopf immer der Ausdruck, „den Teufel an die Wand malen“ auf und in meinem Inneren wird mir ganz schlecht. Ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Was bedeutet es den Teufel an die Wand zu malen? Als erstes holt man ihn sich in seine Umgebung und gibt ihm Gestalt. Er wird dadurch sichtbar, erfahrbar und steht so erst im Raum.
Was vorher nicht war, ist jetzt da. Es wird etwas in die Welt gesetzt, das nichts Gutes verheißt und das keiner haben will und die Verfasser solcher Texte glauben auch noch, sie würden damit den Menschen einen Dienst erweisen, weil sie selbst ja etwas wissen wovor sie die anderen warnen müssten. Wie wenig Gedanken machen die sich über die Macht der Worte und wie wenig verantwortungsvoll handeln sie, indem sie nicht darüber nachdenken, WER solche Aussagen WIE versteht und sich zu Herzen nimmt. Wieviel Angst und Sorge kann damit ausgelöst werden!?
Meiner Meinung nach, ist die Astrologie kein Spielzeug und es kann nicht jeder damit machen was er will. Der oberste Gesetzgeber ist das Leben selbst und das richtet sich nicht nach uns, sondern nach seinem Schöpfer. Wir können nur, jeder Einzelne für sich, die Verantwortung für unser Denken und Handeln übernehmen und uns dabei am Guten und Göttlichen orientieren.
Ich habe dazu einen Auszug aus dem Gespräch zwischen Dr. Wayne Dyer und Eckhart Tolle, das sie 2013 auf Hawaii geführt haben, gelesen, darin heißt es: 

Dyer:
Wenn wir ganz im Hier und Jetzt präsent sind, verändern wir nicht nur uns selbst, sondern können auch die Menschen in unserer Umgebung beeinflussen. Das ist es doch, was sie lehren, nicht wahr? 

Tolle:
Ja, es wirkt sich auf alle Menschen aus, mit denen Sie in Kontakt treten. Ihre Bewusstheit oder Unbewusstheit wird weitergeleitet, auf andere ausgestrahlt, sodass ein einziger negativer Mensch bei vielen anderen eine Kettenreaktion der Negativität in Gang setzen kann. Und ebenso kann ein bewusster Mensch ganze Ströme der Negativität auflösen. Wenn sie bewusst sind und nicht negativ reagieren, unterbrechen sie den Fluss des Negativen. Er wird aufgelöst durch die Gegenwart, die Sie sind. Somit beeinflussen Sie nicht nur jene Menschen, denen Sie persönlich begegnen. Sie beeinflussen das Kollektiv, das kollektive Feld des menschlichen Bewusstseins. 

Geht jeder von uns nach Innen und findet dort seinen guten, göttlichen Ursprung wieder, entsteht ganz von selbst Frieden und Ausgeglichenheit in der Welt. Denn dort hat jeder ein Gewissen, ist voll Liebe und Menschlichkeit und kann gar nichts anderes mehr umsetzen. Wie Eckhart Tolle sagt, beeinflussen solche Menschen, das Gesamte, das Kollektiv.

Gandhi drückte es so aus:
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ 

Die Zeit des Zeichens Steinbocks (22.12 bis 20.01), das für Verantwortung und Eigenständigkeit steht,  können wir sehr gut dafür nutzen.

Hier kannst du mehr darüber lesen:  http://www.planetenmagie.de/frohe-weihnachten/

Wie denkt ihr darüber? Was lösen solche Artikel, die Schlechtes verheißen bei euch aus? 

Herzlichst Andrea Bschlangaul

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