Der Wassermann- Die Freiheit zu sein

Foto: Günter Havlena  / pixelio.de Wassermann

 

Gestern am frühen Morgen fand der Zeichenwechsel der Sonne vom Steinbock in den Wassermann statt. Wassermann ist ein Luftzeichen, was sich, nach dem eher schweren, langsamen Erdzeichen Steinbock, erstmal leichter und befreiender anfühlt.

Mittlerweile haben wir uns an das neue Jahr gewöhnt, haben Abschied genommen, Revue passieren lassen und können die Energie des Wassermanns als neuen Schwung nutzen.

Der Wassermann fordert uns auf unsere Grenzen und Einschränkungen zu erkennen, vor allem im Denken. Er gibt uns die Möglichkeit die Dinge mal aus einer völlig neuen, übergeordneten Perspektive zu sehen. Nur wenn wir beweglich bleiben und uns mal auf Neues einlassen, haben wir die Chance dazu zu lernen und uns weiterzuentwickeln.

Ein Kind entdeckt durch das Spiel und das Ausprobieren  immer mehr von seiner Umgebung und erschließt sich neue Dimensionen. Spiel und Spaß sind im Tierkreis dem Zeichen Löwe zugeordnet, das den ergänzenden Pol zu Wassermann bildet.

Durch Rollenspiele kann man erfahren, wie es sich anfühlt mal jemand anderes zu sein, damit ist der Bezug zur Faschings-und Karnevalszeit hergestellt. Diese Zeit fällt ja üblicherweise in die Wassermann-Phase zwischen Januar und Februar, obwohl sie sich dieses Jahr bis in den März erstreckt.

Man kann mal etwas Verrücktes tun, sich aus dem alten Trott heraus begeben und vielleicht das eine oder andere an sich entdecken, das man vernachlässigt hat, nur um der jeweiligen „Rolle“ im Alltag zu entsprechen. Es tut aber auch schon mal gut, das Leben von der lustigen Seite zu sehen und wieder mal mehr Spaß zu haben. Ganz nach dem Wassermann-Prinzip herrscht in der „verrückten“ Zeit Narrenfreiheit und die Karnevalsumzüge und Büttenreden bringen vieles, was politisch und gesellschaftlich nicht gut läuft auf humorvolle Art und Weise zum Ausdruck. Genauso kann es uns allen gelingen, unseren Alltag mit viel Humor, aber trotzdem kritisch, zu hinterfragen und notwendige Korrekturen vor zu nehmen.

Im Horoskop des Zeichenübergangs steht Saturn losgelöst. Saturn ist der Begrenzer und Strukturierer, der uns, je nachdem wie wir ihn leben, im Gewohnten festhält, uns Sicherheit durch das Gleiche gibt oder der uns dabei hilft neues zu festigen und auf den bewährten Fundamenten eine völlig neue Struktur zu errichten. Haben wir den Mut (Löwe) uns einzulassen, Chancen zu nutzen um über uns hinaus zu wachsen ist im Moment sicher eine gute Zeit Altes loszulassen und das Neue zu einem festen Bestandteil werden zu lassen.

Dazu brauchen wir eine Verbindung zu unserem Herzen.

– Was will ich von Herzen gerne?
– Was entspricht meiner Eigenart?
– Wo fühle ich mich lebendig und wobei brennt das Feuer in mir?
-Wo habe ich mich zu sehr angepasst und dabei mich selbst verloren?

Das sind Fragen, die uns dabei helfen, uns zu befreien und mehr unserem, von der Schöpfung vorgesehenen Plan, zu folgen.

Veränderungen mit Leichtigkeit und Flexibilität zu begegnen ist das Beste was wir tun können, ganz oft stellt man hinterher sowieso fest, dass ein Ende etwas Besseres gebracht hat und wir uns dabei selbst wieder näher gekommen sind.

Eine gute, leichte Zeit

Andrea Bschlangaul

Gefällt dir der Beitrag? Dann kannst du ihn hier teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.