Die dreifache Persönlichkeit/Teil 2

Der Mond: 

Foto: kasina  / pixelio.de

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Der Mond ist unser Fühlen und das Kontaktbedürfnis. Er braucht ein Gegenüber um sich als Ich zu erleben. Der Mond als Himmelskörper strahlt selbst kein Licht aus, er reflektiert das Sonnenlicht und nur so kann er leuchten, dadurch ist er schwächer in seiner Bewusstseinswirkung.

Zitat aus dem Studienheft „Die Persönlichkeit und ihre Integration“ von Bruno Huber:

Die Sonne bringt eigenes Ich, hat Strahlung, damit auch den eigenen Schub und deshalb auch Willen.“ Der Mond steht im Gegensatz zum Sonnen-Bewusstsein. Er bezieht Bewusstheit nicht aus sich selbst und nicht durch das Sich-Selbst-Betrachten, sondern über das „Beschienen-Werden“, dass wir als Berührt werden erleben. Das Mond-Ich erlebt sich also, wenn es berührt wird, nämlich im Kontakt. Deshalb ist es ständig auf der Suche nach Kontakt und will dadurch bestätigt werden.

Der Mond würde nicht sagen „ich denke, also bin ich“ sondern „ich werde berührt, ich fühle, also bin ich“. Berührt werden durch Hautkontakt oder (auf Distanz) durch anrufen, sprechen usw.“ 

Der Hauptunterschied vom Sonnen-Ich zum Mond-Ich besteht darin, dass die Sonne nicht unbedingt andere Menschen braucht um sich bewusst zu erleben und Anerkennung zu bekommen, das Mond-Ich braucht allerdings ein Gegenüber um sich seiner bewusst zu werden.

Es ist mehr oder weniger abhängig vom Kontakt und Austausch mit anderen und sucht dafür nach Befriedigung um sich wohl und geliebt zu fühlen. Je nachdem in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Horoskop steht, ist die Art und Weise wie wir Nähe, Kontakt und Austausch erleben wollen unterschiedlich geprägt.

Fortsetzung folgt mit Teil drei „Saturn“

 

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