Fische: Gefühle, Verbundenheit, Heilung

Am 19. Februar wechselt die Sonne vom Wassermann in die Fische.
Hier trifft sie auf Neptun, den Herrscher der Fische, und geht eine enge Verbindung mit ihm ein.

Das heißt, das Liebe, Mitgefühl und das Verbundensein mit allen Lebewesen in unser Bewusstsein gespült werden. Für manche von uns kann es sich so anfühlen, als ob alles ins Schwimmen kommt, als ob man von seinen Gefühlen überschwemmt wird und die Leistungsfähigkeit sich auflöst. Müdigkeit, wenig Antriebskraft und Unlust sind weitere Möglichkeiten, die auftauchen können.

Da Mars, unser innerer Motor, zusätzlich in der Waage steht, was ihn mehr diplomatisch und schöngeistig macht als tatkräftig und stark, und ein Trigon zu Sonne und Neptun bildet, ist das kein Wunder. Diese Zeit eignet sich gut für zwischenmenschliche Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe und Unterstützung.

Die Zeitqualität spricht dafür, sich mit anderen auszusöhnen, mehr Verständnis füreinander aufzubringen und so manchen Streit zu schlichten. Wichtig ist dabei allerdings, dass man in sich geht und objektiv nach neuen Lösungen sucht, Merkur im Wassermann ist dabei eine große Hilfe. Er unterstützt uns dabei, die Emotionen zu klären, uns zu beruhigen und die Dinge von einer höheren Warte aus zu betrachten.

Der nächste Schritt ist dann die Selbstverantwortung. Venus und Pluto im Steinbock fordern zu Klarheit, innerer Stabilität und der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen auf. Ordnung in den Sachverhalt bringen und genau hinschauen was das eigene Verschulden ist und welche Schuld das Gegenüber trägt kann viel Ärger ersparen und regelt die Angelegenheit erwachsen und vernünftig. Ein klares Nein zur rechten Zeit ist für diejenigen unter uns, die meist zu nachgiebig und harmoniebedürftig sind, eine gute Option und ein wichtiger Schritt um ins Gleichgewicht zu kommen und sich aus Abhängigkeiten und zu viel Pflichtgefühl zu befreien.

Beleidigtes Schmollen und Rückzug in den Schutzpanzer sind wenig geeignete Methoden, um ein sinnvolles und konstruktives Miteinander zu fördern. Hinter solchen emotionalen Reaktionen stecken meist Kindheitsverletzungen oder Wunden aus der Vergangenheit, die noch nicht geheilt sind. Tauchen sie auf, ist das eine gute Chance sie bewusst zu erspüren, das Thema dahinter aufzudecken, zu heilen und endlich loszulassen.

Ist man bereit dazu, kann sich das wie ein Befreiungsschlag anfühlen und eine neue Lebensqualität entsteht. Viel unnötiger Ballast, den man mit sich rumschleppt kann abgeworfen werden und uns, im wahrsten Sinne des Wortes, erleichtern. Gerade die Fische-Zeit eignet sich hervorragend für Heilung und Erlösung. Meditation, Musik, Klangschalenmassagen, Qi Gong und alles was Entspannung und die Seele zum Schwingen bringt ist eine gute Unterstützung. Dabei kann man schön träumen und Zukunftsvisionen entstehen lassen, die vielleicht gar nicht so unrealistisch sind, wenn man sie Schritt für Schritt und mit genügend Bodenhaftung ins Leben integriert.

Eine schöne Zeit
Andrea Bschlangaul

 „Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und grösser als ein Ja, das nur gesagt wird,
   um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.”
   (Mahatma Gandhi)

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