Krisen sind Chancen

Krisen sind Chancen, wer von uns hat diesen Spruch nicht schon mal gehört!?

Das ist leicht so dahin gesagt, steckt man aber selbst in einer Krise, kann einem diese Aussage schon mal wie Spott vorkommen.

Betrachtet man das Weltgeschehen und die Informationen dazu in den Medien steckt die ganze Welt zurzeit in einer Krise. Ukraine, Griechenland usw.

Aber welche Chance steckt dahinter? Sehr viele Menschen wollen, dass die Welt gerechter wird, sie wollen freier leben und nicht mehr unterdrückt werden. Das entspricht, aus astrologischer Sicht, dem Quadrat von Uranus im Widder zu Pluto im Steinbock.

Diese Befreiungsaktionen (Uranus) bringen natürlich erstmal den Zustand, der vorher herrschte, ans Licht, da die Menschen ansprechen, was sie stört und wovon sie befreit werden wollen. Bricht erstmal der Boden auf (Pluto in Steinbock) wird das ganze Ausmaß sichtbar und diejenigen, die mit dem Alten zufrieden sind, wehren sich gegen das Neue. Es entstehen Konflikte und Kämpfe!

Dasselbe passiert jedem von uns auch immer wieder. Wir führen ein gesichertes, gewohntes Leben, bis im Inneren eine Unzufriedenheit entsteht oder uns plötzlich etwas stört und wir das Gefühl haben, es müsste etwas Neues kommen, weil das Alte einfach nicht mehr funktioniert. Plötzlich werden wir viel aufmerksamer, uns fällt immer mehr auf, was nicht mehr passt. Das heißt nicht, dass es vorher nicht da war! Es wird nur auf einmal viel offensichtlicher. Pluto bringt nichts hervor, was nicht da war, er deckt nur auf, was nicht mehr nützlich ist. So gesehen werden nicht die Zeiten immer schlechter, es kommt nur immer mehr von dem ins Bewusstsein, was schon länger schief läuft!

So kommt Licht in den Schatten und es entsteht eine sogenannte Krise. Per Definition (Definition bei Wikipedia: Die Krise :Alt-und gelehrtes Griechisch κρίσις krísis ursprünglich ‚die Meinung‘, ‚Beurteilung‘, ‚Entscheidung‘, später mehr im Sinne von ‚die Zuspitzung‘, bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation.) stehen wir vor einer Entscheidung. Das Schwierige daran ist, dass wir Angst vor dem Neuen haben, da wir uns, bis jetzt, sicher gefühlt haben und das Neue unberechenbar ist und uns keiner sagen kann, ob es besser ist oder ob wir den Anforderungen gerecht werden können, die das Neue mit sich bringt.

Machtkämpfe entstehen nur, wenn wir versuchen gegen die Veränderung anzukämpfen oder zu ignorieren, dass da etwas ist und wir Angst davor haben! Oder, wenn wir versuchen mit dem Kopf durch die Wand zu rennen (Uranus im Widder) und keinen Plan haben, wie es weitergehen kann!

Nutzen wir aber die Chance uns Gedanken zu machen, was uns nicht mehr trägt und ehrlich darüber nachzudenken, welchen Anteil wir selbst an der Krise haben, kann sich sehr viel Gutes daraus ergeben! Warten wir nicht ab, bis es uns den Boden unter den Füßen wegzieht spitzt sich eine Krise auch nicht zu. Loslassen und dann zulassen, ist die Devise!

Da uns der Himmel, meiner Erfahrung nach, IMMER einen Ausgleich zur Verfügung stellt, steht Neptun in den Fischen und begleitet das Uranus-Pluto-Quadrat mit Vertrauen in etwas Höheres, das uns hilfreich und heilend zur Seite steht. Immer mehr Menschen erkennen, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als das was wir sehen und wahrhaben wollen. Seit Urzeiten ist es schon so, dass die Menschen in Notsituationen anfangen zu beten oder eine höhere Macht anzurufen. Ein großer Mystiker hat einmal gesagt: „Gebet ist der Aufschrei des Herzens, das Kräfte erkennt, die größer sind als die eigenen.“

Kommt ein Gebet wirklich aus tiefstem Herzen, wird es auch erhört! Natürlich nur solange wir nicht denken, das Gott (oder wie wir es auch nennen wollen) für uns tut und wir die Hände in den Schoss legen können. Warum sollten wir es nicht versuchen? Es kostet nichts, nur ein paar Minuten Zeit, Glauben und Vertrauen!

Geben wir dem Höheren eine Chance! Schließlich sind Krisen dazu da!

Liebe Grüße
Andrea Bschlangaul

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