„Sternzeichen“ Zwillinge

„Sternzeichen“ Zwillinge – redegewandt, neugierig, offen 

Sternzeichen Zwillinge - redegewandt, neugierig, offen

Die Zwillinge – das Zeichen der redegewandten, neugierigen, offenen, von einem zum anderen taumelnden Zeitgenossen.
(Ich habe „Sternzeichen“ Zwillinge in Gänsefüßchen gesetzt, weil es in der astrologischen Fachsprache Tierkreiszeichen heißt. Das kommt daher, dass die astrologischen Zeichen nichts mit den astronomischen Sternbildern zu tun haben)

Der Götterbote Merkur (der Denker in uns) ist der Planet der über das Zeichen Zwillinge herrscht.  Er ist der einzige Gott, der sich zwischen Himmel und Unterwelt hin- und herbewegen kann und darf.

Er kann also ohne zu sterben in das dunkle Unbewusste, ins Schattenreich hinabsteigen und später einfach wieder in die höchsten Sphären des Himmels aufsteigen.

Ich finde dieses Bild sehr passend für die Fähigkeit des menschlichen Verstandes sich alles ausdenken zu können und dadurch einmal durch die Hölle zu gehen und das andere Mal auf Wolke sieben zu schweben.

„Sternzeichen“ Zwillinge – Gedanken sind mächtig

Unsere Gedanken sind mächtig, sie beeinflussen was wir fühlen, wie wir uns verhalten und wie wir die Welt sehen!

Erzählt dir dein Nachbar, dass der neu eingezogene Nachbar ein Betrüger ist, wirst du sicher vorsichtiger mit ihm umgehen, als wenn du nichts davon gewusst hättest und ihm ganz ohne Vorwissen begegnet wärst.

Das „Sternzeichen“ Zwillinge ist der Archetyp des Offenseins für alles was es zu entdecken, zu wissen und zu erfahren gibt. In seiner Grundart ist dieses Zeichen neutral. Es nimmt Informationen auf ohne sich bereits ein Bild zu machen. Es steht für die Eigenschaft zu fragen, sich Details anzuschauen und sich immer mehr Informationen über eine Sache zu beschaffen, damit ein Eindruck entsteht.

Zwillinge – redegewandt, neugierig, offen?

„Man macht sich ein Bild, bekommt einen Eindruck“ sind gängige Ausdrücke für diesen Vorgang. Schütze ist das ergänzende Zeichen der Zwillinge. Schütze hat eine eigene Anschauung, ein Weltbild, eine Meinung. Er sucht nicht die kleinen Details, er sucht die großen Zusammenhänge.

Die Gefahr, der er ausgesetzt ist, dass er faul und bequem wird. Er glaubt oft, dass er jetzt, da er ein Bild hat, alles dazu weiß und recht hat. Er glaubt DIE Wahrheit erkannt zu haben und macht sich nicht mehr die Mühe neu zu fragen und sein Bild mit neuen Informationen zu erweitern. Er vergisst sozusagen seinen ergänzenden Pol: die neugierigen, offenen, unvoreingenommenen Zwillinge. So fügt er alles zu seinem einmal gewonnenen Bild hinzu. Er strebt nach immer mehr was sein Bild bestätigt, statt differenziert zu schauen.

Da er zusätzlich dazu neigt, sich etwas aufzublasen und der Beste sein zu wollen, kann es sehr schwer sein ihn davon zu überzeugen, dass sich ein Nachdenken und Hinterfragen lohnt.
Das kratzt dann an seinem Selbstverständnis, da er weit fallen kann, wenn er merkt, dass er gar nicht so toll ist, wie er sich das ausgedacht hat.

Hat er jedoch ein gutes Selbstbewusstsein und einen einigermaßen stabilen Selbstwert, findet er neue Informationen und Erkenntnisse interessant und er kann seine Anschauung ergänzen, erweitern und sie wird immer vollständiger.

Es gibt kein Schwarz-Weiß!

Das hat nicht immer etwas mit falsch zu tun! Es geht vielmehr darum einer Erkenntnis neue Fakten hinzuzufügen und die Chance zu nutzen ein vollständigeres, immer wahreres Bild zu bekommen.

Wir Menschen sind sehr komplexe Wesen und haben viele verschiedene Seiten an uns. Wir können in einer Situation sehr fürsorglich sein und in einer anderen geht es mit uns durch und wir sind ungeduldig, aggressiv und ungerecht.

Ist deshalb der ganze Mensch schlecht? Im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen, lernen wir zu unterscheiden und zu erkennen, dass wir selbst, genauso wie die anderen, viele Facetten haben und das wir jemanden mögen, aber nicht immer das, was er in verschiedenen Situationen tut.

Es gibt kein Schwarz-Weiß! Es gibt sehr, sehr viele Zwischentöne!

Diese Zwischentöne zu sehen, zu erkennen, neutral zu betrachten und zu unseren Bildern hinzuzufügen ist die Aufgabe des Zeichens Zwillinge und seinem Herrscher Merkur in Zusammenarbeit mit dem Zeichen Schütze und seinem Herrscher Jupiter.

Nichts ist nur gut oder schlecht, wahr oder falsch. Und kein Mensch kann die ganze Sache sehen. Jeder sieht so viel, wie er aus seiner Perspektive überblicken kann und wie er aus seiner Lebenserfahrung und Bildung heraus verstehen kann.  

Sich immer wieder neu einlassen zu können und mit offenem Geist hinzuschauen ist eine Fähigkeit, die jeder in sich trägt. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen, innehalten, aktiv zuhören, Interesse haben und zeigen und die Falle der Besserwisserei, Denkfaulheit und Überheblichkeit wahrnehmen und loslassen.

Genauso wenig dürfen wir aber den Fehler machen, alles was uns erzählt wird, ungeprüft weiterzugeben oder nachzuplappern. Klatsch und Tratsch können viel Ungutes auslösen und entsprechen oft am Ende nicht mehr dem, was am Anfang gesagt wurde. „Gesunder Zweifel“ ist eine Beschreibung für das, was der Archetyp Zwillinge uns zeigen will.

„Sternzeichen“ Zwillinge – Horoskop des Übergangs

"Sternzeichen" Zwillinge - redegewandt, neugierig, offen 

Heute (20.Mai 2020 um 15.49 Uhr) wechselt die Sonne ins „Sternzeichen“ Zwillinge. Dort stehen bereits Merkur, die rückläufige Venus und der Mondknoten.

Der Mondknoten stellt uns vor Aufgaben und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten.
Gerade jetzt, in den Zeiten der Corona-Krise, hat der Mondknoten in Zwillinge anscheinend eine sehr große Bedeutung.
Die Informationen, Meinungen und Weltbilder spielen eine sehr große Rolle und wir sollten uns wirklich ernsthaft damit auseinandersetzen, wie wir kommunizieren, denken und urteilen.

Die Venus zeigt den Wunsch nach einem friedlichen, versöhnlichen Miteinander. Die Venus in Zwillinge hat die Fähigkeit Menschen zu verbinden, auch oder gerade deswegen, weil sie unterschiedliche Aspekte einbringen und sich zusammentun können, um ein größeres Verständnis für die Welt zu bekommen.

Das setzt die Bereitschaft voraus, offen und unvoreingenommen zu sein, zuzuhören, nicht zu werten und nicht zu urteilen.  
Merkur in Zwillinge unterstützt diesen Vorgang zusätzlich. Neutraler wie er es ist, geht nicht mehr!

Was dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machen kann ist das Quadrat zwischen Venus und Neptun. Da gibt es einen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Klarheit und einer großen unsicheren, ungreifbaren Komponente.

Neptun ist der Nebel, der erst gelüftet werden muss, damit wieder mehr zu sehen ist. Diese Nebelwand gibt Raum für allerlei Phantasien, Vorstellungen und Erscheinungen, die unser Verstand hervorbringt, weil er besser mit dem, was er in Worte fassen kann, umgehen kann, als mit etwas, dass er nicht versteht und nicht greifen kann.

„Da ist die Phantasie mit mir durchgegangen“, sagt man schon mal hinterher, wenn der Schleier sich lüftet und das Licht auf etwas fällt, was vorher im Ungenauen, Nebulösen war!

Entspannung kann in dieses Geschehen, das Trigon zwischen  Zwillinge-Sonne, Jupiter, Saturn und Pluto bringen. Jupiter (im Steinbock), Saturn und Pluto (im Steinbock) sind rückläufig, was die tiefe Überprüfung und die sachliche Auseinandersetzung mit Wissen und Information nur unterstützen kann.

Saturn steht noch im Wassermann, wechselt aber am 2. Juli nochmal in den Steinbock. Im Wassermann geht es ihm  um neue, objektive Erkenntnisse, die er aus einem genügend großen Abstand zum Krisengeschehen und der Zeit, die er gewonnen hat, ziehen kann.

Mitten in der Angst und im Kampf- und Fluchtmodus gelingt das nicht sofort. Krisen verlangen schnelles Handeln und geben keine Zeit zum Überlegen. Oder überlegst du dir eine geeignete Wegstrecke zum Weglaufen, wenn der Säbelzahntiger vor dir steht?

Alles was jetzt vernünftig, mit genügend Abstand und mit Zeit zum Nachforschen erkannt wird, kann dann neu geordnet und abgesichert werden (wenn Saturn nochmal in den Steinbock läuft). Der endgültige Durchbruch wird wahrscheinlich erst ab Dezember möglich sein, wenn Saturn dann im Zeichen Wassermann bleibt. Dort bleibt er bis März 2023, was schon etwas darüber aussagt, dass dieser Prozess insgesamt nicht schnell vonstatten geht.

Mars ist zurzeit auch nicht der Krieger, dem klar ist, was zu tun ist. Er steht im Zeichen Fische und setzt sich von dort aus, lieber für Menschlichkeit und ein gutes, vertrauensvolles Miteinander ein, statt mit Wut und Schwert aufzutreten und es der „Welt da draußen“ zu zeigen.

Als Fische-Mars kann er natürlich auch gegen Phantasiegebilde kämpfen und dem unbekannten, nebulösen Feind die Stirn bieten. Dabei muss er allerdings mit dem Risiko leben, dass er für etwas gekämpft hat, was sich hinterher als heiße Luft entpuppt oder dass er viel zu weit daneben schlägt, wenn er keine klare Sicht hat.
Oder er kämpft im Namen der Lichtarbeiter und Weltretter auf einem Schlachtfeld, dass er selber nicht wirklich durchschaut und bringt die eigene Not versehentlich mit der seiner Mitmenschen durcheinander.

Ihm dürfte die Logik, das Hinterfragen und die Unterscheidungsfähigkeit auch guttun!
Besinnt er sich jedoch auf die Aufgabe, die ihm das Zeichen Fische stellt, nämlich die Nächstenliebe, gibt ihm das die Zeit durchzublicken und etwas Gutes zu bewirken.

Hilfreiche Fragen für dich 

Für dich persönlich können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Wo bin ich mit meiner Meinung zu starr geworden?
  • Was will ich nicht (ein)sehen und will recht haben, statt zuzuhören? Und warum?
  • Was steckt hinter meiner Überzeugung (Angst, Gewohnheit, unverarbeitete Kindheitserfahrungen)?
  • Kann und will ich dazulernen, aktiv und wirklich zuhören und unvoreingenommen da sein?
  • Welche Erkenntnisse ziehe ich aus den letzten Wochen? Was habe ich dazugelernt? Was will ich verändern, nicht mehr haben oder neu dazu nehmen?
  • Kann ich mich so ausdrücken, dass andere mich verstehen oder hoffe ich, dass andere spüren was ich meine und brauche?
  • Kann ich mich damit auseinandersetzen, dass vieles unsicher, nicht mehr tragfähig ist und etwas völlig Neues entsteht? Macht es mir Angst? Brauche ich einen Abschieds- oder Trauerprozess um verarbeiten zu können?
  • Was wollte ich schon lange mal in Worte fassen, ehrlich aussprechen und endlich beim Namen nennen?
  • Sehe ich die Welt durch eine Brille, die mich unterstützt oder eher blockiert und beengt?
  • Was darf ich neu erkennen, anders denken und sehen, damit sich neue Türen öffnen können?
  • Was will ich nicht wissen und erkennen, weil es mich zu sehr enttäuscht und hilflos macht? Wer kann mich evtl. dabei unterstützen?
  • Welche Veränderung, Erneuerung und Umstrukturierung will ich mir für die nächsten 3 Jahre vornehmen? Oder: Welche Herausforderung will ich nicht noch die nächsten Jahre vor mir her schieben? 

Machs gut!
Andrea 

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