Selbstwert stärken:
3 Zeichen, dass du gerade an dir vorbeilebst (und was du jetzt tun kannst)
Es ist Abend. Du lässt dich auf die Couch fallen, das Handy in der Hand, irgendeine Serie läuft.
Eigentlich könntest du jetzt abschalten. Aber da ist dieses leise Gefühl, das sich nicht ganz wegdrücken lässt.
Irgendwas fehlt. Du weißt nur nicht genau, was.
Und dieses Gefühl hat sehr viel damit zu tun, deinen Selbstwert zu stärken – auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt.
Vielleicht kennst du dieses diffuse Gefühl.
Vielleicht ist es aber auch schon so lange da, dass du es gar nicht mehr richtig wahrnimmst.
Es hat sich eingeschlichen und du glaubst vielleicht, dass es einfach zum Alltag und zum Leben dazugehört.
Aber was, wenn es kein Zufallsgefühl ist? Was, wenn es dir etwas sagen will?
Hier sind drei Zeichen, die ich in meiner Arbeit immer wieder sehe und die zeigen, dass jemand gerade an sich selbst vorbeilebt.
Zeichen 1: Du funktionierst – aber du lebst nicht
Morgens aufstehen. Kinder fertig machen. Arbeiten. Haushalt. Termine. Abends auf die Couch fallen. Und von vorn.
Du erledigst alles, was erledigt werden muss. Du bist verlässlich, du bist da, du lieferst.
Aber wann hast du zuletzt etwas getan, das sich wirklich nach dir angefühlt hat? Nicht nach Pflicht. Nicht nach „Das muss jetzt sein“. Sondern nach: Das ist meins. Das macht mich aus. Das mache ich gerne und mit Freude.
Funktionieren ist nicht dasselbe wie leben. Und irgendwo tief drin weißt du das.
Wer seinen Selbstwert stärken möchte, muss zuerst wieder in Kontakt kommen mit dem, was ihn wirklich ausmacht und wie er im Innersten gemeint ist.
Zeichen 2: Du weißt nicht mehr, was dir eigentlich guttut
Früher gab es Dinge, die dir Freude gemacht haben. Hobbys. Lieblingsplätze. Momente, auf die du dich gefreut hast.
Und dann? Irgendwann hört man auf, danach zu fragen. Der Alltag lässt keinen Raum. Die Bedürfnisse der anderen sind da und wollen beachtet werden. Und langsam verliert man den Faden zu sich selbst.
Wenn dich heute jemand fragt: „Was brauchst du gerade?“, fällt dir dann sofort etwas ein? Oder zögerst du?
Dieses Zögern ist ein Zeichen dafür, dass du dich zu stark am Außen orientiert und zu wenig Zeit mit dir selbst verbracht hast. Du hast die Verbindung zu deinen Bedürfnissen ein Stück weit verloren.
Zeichen 3: Deine eigenen Bedürfnisse kommen immer zuletzt
Du bist fürsorglich. Du denkst mit. Du kümmerst dich.
Das sind wunderschöne Qualitäten. Wirklich. Aber irgendwann wird aus „Ich helfe gerne“ ein „Ich stelle mich hinten an“ und du merkst es kaum, weil es sich so normal anfühlt.
Bis das Unbehagen größer wird als die Ruhe. Bis die Erschöpfung nicht mehr weggehen will. Bis du das Gefühl hast: Ich lebe irgendwie das Leben aller anderen, nur meins nicht. Dann wird es Zeit, deinen Selbstwert zu stärken.
Selbstwert stärken beginnt mit Selbst-bewusstsein – nicht mit Selbstoptimierung
Wenn ich von Selbstwert spreche, meine ich nicht Selbstoptimierung.
Ich meine nicht: Sei produktiver, sei disziplinierter, sei mehr.
Ich meine etwas viel Grundlegenderes.
Selbstwert beginnt damit, dass du weißt:
Wer bin ich eigentlich?
Was macht mich aus?
Was brauche ich, um mich wohlzufühlen?
Was sind meine Stärken? Nicht die, die andere von mir erwarten, sondern die, die wirklich zu mir gehören?
Klingt einfach.
Ist es aber nicht – besonders dann nicht, wenn man sich jahrelang vor allem am Außen orientiert hat.
Denn hier liegt das eigentliche Problem:
Wenn du dich selbst nicht kennst, kannst du auch keinen gesunden Selbstwert aufbauen.
Du kannst dich nicht abgrenzen, weil du nicht weißt, wo deine Grenze ist.
Du kannst nicht für dich einstehen, weil du nicht weißt, wofür du eigentlich stehst.
Du kannst nicht entscheiden, was dir guttut, weil du keinen Kontakt mehr dazu hast.
Selbstwert ist also nicht in erster Linie eine Frage der Stärke oder des Willens.
Es ist eine Frage des Selbstbewusstseins oder Eigenbewusstseins.
Und das Eigenbewusstsein beginnt damit, hinzuschauen. Ehrlich. Neugierig. Ohne Urteile.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie viel sich verändert, wenn Menschen anfangen, sich selbst wirklich zu sehen. Nicht durch Selbstkritik. Nicht durch Vergleiche mit anderen. Sondern durch einen ruhigen, wohlwollenden Blick auf das, was schon in ihnen steckt.
Das ist der Moment, in dem Selbstwert nicht mehr nur ein Wort ist, sondern spürbar wird.
Deinen Selbstwert stärken – dein erster Schritt
Du musst nicht sofort alles verändern, um deinen Selbstwert zu stärken.
Du musst nicht eine große Entscheidung treffen oder dein Leben auf den Kopf stellen.
Fang klein an. Aber fang an.
Ein erster Schritt kann sein, dich einfach mal zu fragen: Was war das letzte, das ich getan habe, das sich wirklich nach mir angefühlt hat?
Und wenn dir das schwerfällt, wenn die Antwort lange auf sich warten lässt, dann ist das ein wichtiger Hinweis, dass du Hinschauen und Selbstfürsorge ernst nehmen darfst.
Ich habe eine kostenlose Selbstwert-Checkliste erstellt, die dir dabei helfen kann, deinen Selbstwert zu stärken. Sie führt dich durch die Stärken der 12 astrologischen Zeichen. Nicht um dich in eine Schublade zu stecken, sondern um dir zu zeigen: „Ach, das kann ich ja. Das ist also einer meiner Wege.“
Sie ist kein Test. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Es geht nur darum, dass du wieder mehr Kontakt zu dir selbst bekommst.
Zum Schluss
Wenn du beim Lesen genickt hast – an einer Stelle oder an mehreren –, dann ist das kein Zufall.
Es bedeutet, dass da etwas in dir ist, das gehört werden möchte. Das mehr Raum braucht. Das nicht länger an letzter Stelle stehen will.
Du hast dich ein Stück weit aus den Augen verloren.
Und das lässt sich ändern – einen kleinen Schritt nach dem anderen.
Deinen Selbstwert stärken ist kein Projekt dass du lange aufschieben solltest. Es beginnt jetzt.
→ Hol dir hier die kostenlose Selbstwert-Checkliste und fang heute damit an, dich wieder besser kennenzulernen.
Schluss mit dem Zweifeln:
Entdecke, welche Stärken wirklich in dir stecken.
Du fühlst dich festgefahren und suchst nach Antworten? Hol dir meine astrologische Selbstwert-Checkliste und finde heraus, welche Talente in deinem Sternzeichen stecken.
Andrea Bschlangaul
Leseratte und Wanderliebhaberin, astrologisch-psychologische Beraterin
Ich glaube daran, dass unsere Welt ein besserer, hellerer Ort wird, wenn jeder zu sich selbst findet und sein Sonnen-Licht in die Welt hinausstrahlen darf.
Deshalb unterstütze ich Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, und ihren Selbstwert und ihr Selbstbewusstsein zu steigern.
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