Die Zeit vergeht und ein Monat ist schnell vorbei.
An die großen Ereignisse erinnern wir uns sofort.
Aber die Gedanken, die uns so nebenbei, im Alltag, in einem Gespräch oder beim Lesen begegnen, sind schnell vorübergezogen.
Trotzdem haben sie uns etwas gesagt oder etwas in uns in Bewegung gebracht.
Damit sie nicht für ganz verschwinden, entstehen hier meine 7 Gedanken eines Monats.
Nicht die, die groß, und notwendig sind, oder die, die uns an Termine und Ähnliches erinnern.
Sondern die leiseren, vielleicht auch tieferen, die wir nicht unbedingt sofort mit jemandem teilen – die aber trotzdem da sind.
Inhalt
Gedanke 1 - Etwas Persönliches
Seit dem 30. Juli 2026 steht Jupiter wieder im Zeichen Löwe.
Dort steht er alle 12 Jahre für ein ganzes Jahr.
Ich habe vor ein paar Tagen einen Blogartikel dazu geschrieben.
Beim Schreiben sind viele Erinnerungen in mir aufgeploppt, die mit Jupiter in Löwe zu tun haben.
In meinem Geburtshoroskop steht Jupiter in Löwe und von 2005 bis 2007 wurde er durch eine Konjunktion vom Alterspunkt ausgelöst.
In dieser Zeit ist mein Bruder verunglückt, obwohl Jupiter ja immer als Glücksplanet gilt.
Als ich mich später im Astrologiestudium näher damit befasst habe, wurde mir klar, dass Jupiter den Blick und die Perspektive sehr dominant auf ein bestimmtes Thema lenkt.
Uns wird dann etwas bewusst, weil sich eine Tür öffnet, eine Erkenntnis plötzlich ganz klar und groß wird oder wir auf ein Thema schauen müssen, weil es gerade jetzt so groß und deutlich da ist.
Bei mir war es das Thema Selbstverwirklichung, das mit Freude, und Kreativität, mein eigenes Leben leben zu tun hatte – was natürlich mit dem Zeichen Löwe zu tun hat.
Das alles durfte und sollte wachsen, weil es bei mir bis dahin zu kurz gekommen war.
So hat mir eine Situation, die total schwer und traurig war, trotzdem etwas Gutes gebracht.
Damit hat Jupiter seine Aufgabe erfüllt und mir im Nachhinein gesehen „Glück“ gebracht.
Zumindest hat er mir die Fähigkeit geschenkt, aus Zitronen Limonade zu machen, und ich habe mein Leben verändert und vieles gemacht, was ich mir vorher nie zugetraut hätte.
Gedanke 2 – Ein Satz der hängengeblieben ist
Im Podcast „Vorangedacht“ habe ich eine Folge mit Alexander Gerst, dem deutschen Astronauten, der ein Jahr auf der ISS verbracht hat, gehört.
Ein Wort, das er immer wieder erwähnt hat, ist bei mir hängengeblieben: „Perspektivwechsel“.
Dazu hat er ein Beispiel erzählt, das in mir viel Resonanz erzeugt hat:
„Die Erde ist wie ein Raumschiff. Wenn man von der ISS aus auf die Erde schaut, dann wird einem das klar. Sie ist eine Kugel, die in einem großen, weiten, schwarzen Raum schwebt, und nur auf ihr gibt es für uns Menschen Sauerstoff zum Atmen und Lebensmittel, die uns versorgen. Ohne das alles wären wir nicht lebensfähig. Genauso ist es auf einem Raumschiff – dort kann man auch nicht einfach aussteigen und weiter versorgt sein.
Das alleine sollte für uns genug Grund sein, uns um die Erde gut zu kümmern, auf sie zu achten und unsere Ressourcen schonend zu behandeln. Auf einem Raumschiff achtet man sehr genau darauf, dass alles gut funktioniert, weil man überleben will.“
Ich finde, das sollte bei allen Menschen hängen bleiben.
Gedanke 3 – Eine Erkenntnis
Aus dem Wort „Perspektivwechsel“ und der dazugehörigen Geschichte von Alexander Gerst, ziehe ich viele Erkenntnisse, weil ich versuche, immer mehr Situationen im Alltag aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Es hilft mir zum Beispiel, andere besser zu verstehen, manches nicht so eng zu sehen und leichter zu nehmen, Neues im Gewohnten zu entdecken und vor allem, das Leben an sich aus einer weiteren Perspektive wahrzunehmen und die richtigen Prioritäten zu setzen.
Perspektivwechsel passen wieder super gut zum Planeten Jupiter und machen das Leben reicher, erfüllter und weniger von Vorurteilen oder Verurteilungen durchzogen.
Gedanke 4 – Eine Beobachtung
Was ich immer wieder mal beobachte, ist, wie viele Menschen sich selbst nicht gut kennen.
Sie können dann nicht gut auf sich achten, weil sie zum Beispiel nicht wissen, dass sie energetisch nicht dafür gemacht sind, ständig zu leisten und zu machen.
Oder sie sagen zu Anfragen oder Aufgaben Ja und merken dann, dass sie damit überfordert, gelangweilt oder einfach nicht glücklich sind. Nur weil sie sich selbst nicht gut kennen und nicht wissen, was zu ihnen passt oder wie sie ticken.
Das finde ich traurig und vor allem anstrengend. Das kann besser gehen!
Gedanke 5 – Was mich überrascht hat
Was hat mich überrascht?
In einem astrologischen Vortrag kam zur Sprache, dass Bruno Huber, der die astrologische Psychologie entwickelt hat, gesagt hat, dass das Zeichen Wassermann dazu neigt, Ideen mit religiösem Eifer umsetzen zu wollen.
Ideologien gehören auch zum Zeichen Wassermann.
Wikipedia sagt:
Eine Ideologie ist ein System von Weltanschauungen, Werten und Ideen, das politische oder gesellschaftliche Handlungen anleitet und oft den Anspruch erhebt, die alleinige Wahrheit zu besitzen. Sie dient häufig dazu, gesellschaftliche Machtverhältnisse zu rechtfertigen oder politische Ziele zu legitimieren.
Was mich dabei überrascht hat, ist, wie stark diese Eigenheit des Wassermannzeichens zurzeit in der Welt sichtbar ist und wie viel dieser Aspekt von dem erklärt, was gerade vor sich geht.
Vor allem seit Pluto im Wassermann steht (Ende 2024).
Wer Anspruch auf die alleinige Wahrheit hat, der tut auch alles dafür, die Welt so umzubauen, dass sie der eigenen Wahrheit entspricht. Mit Pluto als Werkzeug wird daraus auch ein „mit allen Mitteln“.
Es braucht gesunde Gegenkräfte, die sich nicht von dieser Macht aushebeln und in die Ecke drücken lassen.
Gedanke 6 – Was hat sich verändert
Eine Freundin, die ich über meinen Newsletter kennengelernt habe, hat mir auf den Juli-Newsletter geantwortet:
„Ich spüre in deinen Texten deine Lebenserfahrung, dein Fachwissen und deine Persönlichkeit.
Was du über die Krebsbetonung schreibst und den Mond, hilft mir, meine Mitbewohnerin besser zu verstehen und zu würdigen. Danke!“
Wir haben uns darüber auch noch in einem persönlichen Gespräch ausgetauscht, und es hat mich sehr berührt, wie sehr mein Newsletter das Zusammenleben mit ihrer Mitbewohnerin verändert hat.
Gedanke 7 – Ein Ausblick
Mein persönlicher Ausblick geht erst mal bis zum Urlaub, eine Woche Ende Juli und dann noch einmal zwei Wochen im August.
Ich werde beide Male zum Wandern in die Berge fahren – im Juli nach Österreich und im August nach Oberbayern.
Der Wanderurlaub in Österreich ist eigentlich kein Urlaub im üblichen Sinne, sondern eher ein Retreat mit viel Stille, viel Meditation und in einer Gruppe von Gleichgesinnten, die auf demselben Weg sind wie mein Mann und ich.
Da es das erste Mal ist, dass ich bei dieser Wanderwoche dabei bin, bin ich schon sehr gespannt und, zugegeben, etwas nervös, was auf mich zukommt.
Wenn du noch mehr „7 Gedanken Juli 2026“ lesen möchtest, dann findest du sie hier : 7 Gedanken
Andrea Bschlangaul ist astrologisch-psychologische Beraterin aus Bayern.
Sie arbeitet nach der Huber-Methode und begleitet Menschen dabei, ihre unbewussten Muster zu erkennen, ihren Selbstwert zu stärken und sich persönlich weiterzuentwickeln.
Ihr Ansatz ist tiefgründig und bodenständig zugleich. Sie berät mit viel Empathie und dem klaren Blick für das, was wirklich möglich ist.
Andrea glaubt: Wer zu sich selbst findet, strahlt sein Licht in die Welt und macht sie zu einem besseren Ort.
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