Willkommen in meinem Arbeitsalltag
Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zur Blogparade „Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen“ von Linda.
Darin zeigen Selbstständige ihren echten Business-Alltag fernab von Perfektion und Hochglanz – und heute bekommst Du einen Blick hinter meine Kulissen.
Mein Arbeitsplatz
Die meiste Zeit findest Du mich in meinem kleinen, feinen Büro an meinem Schreibtisch.
Mein Schreibtisch erzählt vermutlich ziemlich viel über mich.
Dort liegen immer Bücher und mein klassischer analoger Kalender. Ich trage meine Termine auch in meinen digitalen Kalender ein, aber dort vergesse ich sie gerne.
Wenn ich wissen will, was ansteht, schlage ich meinen Buchkalender auf und weiß sofort, was, wann ansteht und wie ich es einteile.
Auf meinem Schreibtisch steht ein getöpferter Stiftehalter, der mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Er hat eine Halterung für meine Lesebrille, was ich total cool finde!
Seit meine Tochter ihn mir geschenkt hat, weiß ich immer, wo meine Brille ist, und freue mich über die kreative Idee der Töpferin!
Meine Morgenroutine
Eine feste Morgenroutine nach genauer Anleitung, die ich jeden Tag einhalten müsste oder sollte, würde mir meinen Tag eher vermiesen, als dass sie mir guttut.
Ich mag diese ganzen Regeln und die durchoptimierte Lebensweise nicht besonders.
Es gibt sowieso so viele Dinge, die ich erledigen muss, da möchte ich auch Zeiten haben, in denen ich es entspannter angehen kann.
Außerdem bin ich ein sehr selbstdisziplinierter und verantwortungsbewusster Mensch und achte eher darauf, mal lockerer zu sein, als durchoptimiert. Das Leben soll ja auch noch Spaß machen. 😉
Meine Routine ist:
Frühstücken – meine liebste Mahlzeit am Tag – das darf nie fehlen!
Ich fühle mich nicht wie ein Mensch, wenn ich morgens meine Kanne Tee und mein leckeres Honig- und Marmeladenbrot nicht habe.
Dafür lasse ich mir Zeit, solange es eben dauert, auch wenn ich es nicht schaffe, pünktlich um 9.00 Uhr im Büro zu sitzen.
Während ich esse, lese ich ein Buch.
Ich liebe es, morgens beim Frühstück zu lesen, obwohl das nicht achtsam und nicht so gesund ist. Das ist mir egal, solange ich mich gut fühle und es mich glücklich macht.
Ich schalte ganz bewusst kein Radio ein und mag die Stille in der Wohnung. Das ist Zeit, die mir alleine gehört und die mir hilft, im Tag anzukommen und langsam in den Alltag hineinzufinden.
So organisiere ich meinen Business-Tag
Wenn ich morgens meinen Laptop aufklappe, lese ich als Erstes meine E-Mails.
Ich habe mir schon tausendmal vorgenommen, mich einfach an den Schreibtisch zu setzen und ohne Ablenkung erst mal Deutungstexte, Blogartikel usw. zu schreiben, damit ich zuerst ein To-do weghabe.
Was soll ich sagen – es funktioniert nicht!
Mittlerweile versuche ich es gar nicht mehr und lese zuerst meine E-Mails und fertig!
Ich will einfach wissen, ob sich ein Klient/eine Klientin gemeldet hat, ob es eine wichtige Nachricht gibt, die erledigt werden muss usw. Erst wenn ich einen Überblick habe, habe ich die innere Ruhe, mich an die anderen Aufgaben zu machen.
Außerdem ist die Klientenberatung meine allerliebste Aufgabe in meinem Job.
Die hat immer Vorrang!
Schluss mit dem Zweifeln:
Entdecke, welche Stärken wirklich in dir stecken.
Du fühlst dich festgefahren und suchst nach Antworten? Hol dir meine astrologische Selbstwert-Checkliste und finde heraus, welche Talente in deinem Sternzeichen stecken.
Feierabend
Irgendwann sagt mein Kopf ganz deutlich, dass er sich sehr angestrengt hat mit den ganzen astrologischen Konstellationen und dem Aufschreiben der Deutungen, Ideen und Lösungsvorschläge für meine Klienten, und dass es Zeit ist, Schluss zu machen.
Dann merke ich schon mal, dass es mir schwerer fällt, einen Satz so zu formulieren, dass er sich für mich stimmig anfühlt und das ausdrückt, was ich fühle und sagen will.
Manchmal könnte ich trotzdem einfach weitermachen, weil ich den Satz „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ im Kopf habe.
Aber das nützt eigentlich nicht viel, weil ich unkonzentriert und müde bin und fehleranfälliger bin.
Dann geht’s in den Feierabend.
Abschalten ist angesagt, was ich am besten bei einem langen Spaziergang in der Natur kann.
Etwas Persönliches
Wenn ich heute auf meine ersten Jahre zurückblicke, würde ich mir selbst sagen: Nimm’s lockerer.
Du bist gut genug, du musst nicht perfekt sein und du musst nicht alles an Marketing genauso machen, wie die Experten da draußen es dir einreden.
Vor allem das mit dem Marketing und der Kundengewinnung hat mich am meisten gestresst.
Darüber kannst du in diesem Artikel von mir mehr lesen: Digitale Achtsamkeit
Ich wollte Menschen mit meiner Arbeit helfen und bin total davon überzeugt, dass das möglich ist.
Aber dann hat mich diese Sache mit Social Media, Meta-Ads, SEO und was weiß ich noch alles so in Beschlag genommen, dass ich fast keine Zeit mehr für mich oder für das, was mir in meinem Business am meisten Spaß und Freude macht, hatte.
Gott sei Dank bin ich heute da raus!
Jetzt habe ich wieder Zeit für mich UND für das, was ich an meiner Arbeit am meisten liebe – die Gespräche mit meinen Klienten, die tiefe und gründliche Auseinandersetzung mit ihrem Anliegen und das erfüllende Gefühl, wenn sie am Ende sagen, dass ich ihnen helfen konnte.
Jetzt gehe ich im Marketing andere Wege – ohne Facebook und Instagram – und bin genau deshalb hier bei dieser Blogparade von Linda gelandet.
Andrea Bschlangaul ist astrologisch-psychologische Beraterin aus Bayern.
Sie arbeitet nach der Huber-Methode und begleitet Menschen dabei, ihre unbewussten Muster zu erkennen, ihren Selbstwert zu stärken und sich persönlich weiterzuentwickeln.
Ihr Ansatz ist tiefgründig und bodenständig zugleich. Sie berät mit viel Empathie und dem klaren Blick für das, was wirklich möglich ist.
Andrea glaubt: Wer zu sich selbst findet, strahlt sein Licht in die Welt und macht sie zu einem besseren Ort.
Hier erfährst du mehr über Andrea: Über mich
