7 Gedanken Juni 2026

7 Gedanken – Juni 2026

Die Zeit vergeht und ein Monat ist schnell vorbei.

An die großen Ereignisse erinnern wir uns sofort.
Aber die Gedanken, die uns so nebenbei, im Alltag, in einem Gespräch oder beim Lesen  begegnen, sind schnell vorübergezogen.

Trotzdem haben sie uns etwas gesagt oder etwas in uns in Bewegung gebracht.

Damit sie nicht für ganz verschwinden, entstehen hier meine 7 Gedanken eines Monats.

Nicht die, die groß, und notwendig sind, oder die, die uns an Termine und Ähnliches erinnern.
Sondern die leiseren, vielleicht auch tieferen, die wir nicht unbedingt sofort mit jemandem teilen – die aber trotzdem da sind. 

Inhalt

Gedanke 1 - Etwas Persönliches

Mein persönlicher Gedanke hat mit Verantwortung zu tun.

Ich habe mich schon länger gefragt, warum die Dinge so oft an mir hängen bleiben.
Warum habe ich das Gefühl, dass zu viel auf meinen Schultern lastet?

Jetzt habe ich dazu das Buch von Nils Spitzer „Krank vor Verantwortung? Wie man auf ausgewogene Weise Verantwortung übernehmen kann“ angefangen zu lesen.

Ein sehr interessantes Buch!

Es gibt tatsächlich in der Psychologie ein Phänomen, das sich übertriebene Verantwortlichkeit nennt. Fünf Grundüberzeugungen liegen dieser Überverantwortung zugrunde, die man auf den ersten Blick gar nicht auf dem Schirm hat. Trotzdem können sie zu Überlastung führen.

Ein Punkt ist zum Beispiel, dass man die Überzeugung hat, dass man andere unbedingt vor Schaden bewahren muss.

Ich persönlich habe mich in einigen Dingen wiedergefunden und weiß jetzt, wo Stellschrauben sind, an denen ich drehen kann. 
Mein Ziel für die nächste Zeit heißt: auf eine ausgewogene Verantwortungsübernahme achten.

Gedanke 2 – Ein Satz der hängengeblieben ist

Hier ein Satz aus dem Buch von Nils Spitzer:
„Schließlich spielt manchmal auch ein überbehütender Erziehungsstil eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Überverantwortlichkeit. Überbehütende, ängstliche Eltern vermitteln Kindern oft den Eindruck, dass Gefahren gleich um die Ecke lauern: Man muss immer vorsichtig sein.“

Es gilt auch hier wie bei allem, dass das richtige Maß und die Verhältnismäßigkeit ein guter Maßstab sind.

Zwischen Vernachlässigung und Überbehütung gibt es viele Grautöne.
Weder Vernachlässigung noch zu viel Fürsorge geben dem Kind das mit, was es braucht, um gut durchs Leben zu gehen.

Bei mir war es eher Vernachlässigung. Ich habe aber vor einigen Jahren eine Frau kennengelernt, bei der überbehütende Eltern ähnliche Probleme mit dem Selbstvertrauen ausgelöst haben, wie ich sie hatte.    

Gedanke 3 – Eine Erkenntnis

Man lernt nie aus!
Persönlichkeitsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess, der immer neue Facetten von mir, meiner Prägung und meinen Möglichkeiten aufdeckt.

Eine spannende Reise, die mich immer wieder mit fruchtbaren Aha-Momenten bereichert. 

Gedanke 4 – Eine Beobachtung

Eine gute Art der Beobachtung ist die Achtsamkeitsmeditation.
In der Achtsamkeitspraxis lernt man, sich selbst bewusst wahrzunehmen, ohne zu urteilen, und den Moment so anzunehmen, wie er ist.
So wird der innere Beobachter trainiert, was eine wunderbare Grundlage für Selbstreflexion ist und einen Handlungsspielraum gibt, bevor wir instinktiv oder reflexhaft handeln.

Ich schätze es heute immer noch sehr, dass ich Achtsamkeit gelernt und geübt habe.
Es hilft mir immer wieder, mich innerlich auszusortieren und loszulassen, was mich ärgert, verletzt oder aus der Ruhe bringen will.
Auch wenn es nicht immer sofort klappt, ist es doch immer wieder hilfreich.

Gedanke 5 – Was mich überrascht hat

Mich hat echt überrascht, dass ich beim Tippspiel unsere Familie zur WM auf Platz 1 bin!
Ich habe mir dieses Mal keine Gedanken gemacht beim Tippen.
Habe mich nicht informiert, wer Favorit oder Geheimfavorit ist.
Ich habe einfach intuitiv getippt, ich hätte nie gedacht, dass das so funktioniert.
Aber die WM ist ja noch nicht vorbei – mal sehen, wer von uns am Ende die Nase vorn hat.

Gedanke 6 – Was hat sich verändert

Definitiv das Wetter! 😉
Es hat von Schafskälte zu brütender Hitze gewechselt.
Es überrascht mich immer wieder, wie schnell Temperaturveränderungen von 20 Grad passieren können.

Hier wäre auch ein wenig mehr Verhältnismäßigkeit gefragt, wenn es nach mir ginge. 
Wie geht es dir mit der Hitze?
Es soll ja Leute geben, die über 30 Grad gut verkraften können.

7 Gedanken Juni 2026

Gedanke 7 – Ein Ausblick

Ich habe mir einiges vorgenommen, was meine Arbeit betrifft.
Was davon werde ich schaffen?
Ich habe meine Einstellung zum Müssen und Sollen schon vor einigen Jahren unter die Lupe genommen und es geschafft, mir viel weniger Druck und To-dos aufzuhalsen.

Mein Ausblick auf das, was ich mir vornehme, ist also nicht mit Härte und Durchhalten verbunden, sondern mit dem Gedanken, im Hier und Jetzt zu bleiben und flexibel vorwärtszugehen.

Andrea Bschlangaul Autor

Andrea Bschlangaul
Leseratte und Wanderliebhaberin, astrologisch-psychologische Beraterin

Ich glaube daran, dass unsere Welt ein besserer, hellerer Ort wird, wenn jeder zu sich selbst findet und sein Sonnen-Licht in die Welt hinausstrahlen darf. 
Deshalb unterstütze ich Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, und ihren Selbstwert und ihr Selbstbewusstsein zu steigern.
Hier erfährst du mehr über mich: Über mich

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