Corona-Krise – Wachstum/ Jupiter/Pluto

Corona-Krise – Wachstum/Jupiter/Pluto

Corona-Krise – Wachstum

Die Konjunktion von Jupiter und Pluto läutet einen neuen Zyklus ein, indem es um Wachstum, Ausdehnung, positive Erwartung, Fülle (Jupiter) und Zerstörung, tiefe Veränderung, Wandlung von Unbrauchbarem, Krisen, Macht/Ohnmacht und Schattenthemen (Pluto) geht.

Als erstes fällt mir dazu die Schattenseite des unbegrenzten, als selbstverständlich hingenommenen, Wachstums unserer Wirtschaft ein.
Es geht immer um noch mehr Umsatz und noch mehr Möglichkeiten zu kaufen und zu verkaufen.

Jupiter kann unersättlich, gierig und grenzenlos machen und will es sich, in seiner negativen Form, gut gehen lassen und viel erreichen, ohne sich groß dafür anstrengen zu müssen. Er kennt kein Nein, keine Grenzen und will nur das Beste, wenn man nicht gelernt hat mit ihm umzugehen oder ihn auf sinnvollere Weise zu nutzen. Und er neigt dazu alles positiv einzufärben und Risiken und Nebenwirkungen aus den Augen zu verlieren.

Pluto hat als Schattenseite Macht, Kontrolle und das Bedürfnis Einfluss auszuüben, um den Besitz und den Status zu sichern oder eine bestimmte Vorstellung umzusetzen. Pluto gibt im unerlösten Zustand ein Entweder-Oder-Denken und Handeln, das egoistisch daherkommt, was sehr engstirnig und wenig kompromissbereit macht.

Angst gehört auch zu ihm. Die Angst vor dem was kommt, wenn das Alte stirbt und das Neue noch unbekannt und fremd ist. Jede Krise, die einen Verlust auslöst, ist von dieser Angst begleitet und löst ein Abwehrverhalten aus. Es wird um alles gekämpft, was man gewohnt ist, was vertraut ist, obwohl man weiß, dass es eine höhere Macht gibt (z.B. den Tod), die man nicht besiegen kann. Verleugnung ist immer die erste Stufe eines Ablöse- und Trauerprozesses (https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross)

Jupiter/Pluto-Konjunktion im Steinbock

Corona-Krise - Wachstum

Jetzt treffen diese beiden im Zeichen Steinbock aufeinander und machen uns bewusst (Jupiter), was wir als Gesellschaft (Steinbock) verleugnen, aber loslassen sollten (Pluto).

Jupiter erweitert und vergrößert das was er berührt. Jetzt berührt er Pluto, den Gott der Unterwelt. Er lenkt den Blick auf das, was wir im alltäglichen Geschehen unter den Teppich kehren und vor lauter Konsum, Schneller-Höher-Weiter und Funktionieren-Müssen nicht mehr sehen.

Das Zeichen Steinbock kennt da keine Gnade. Es fordert Ehrlichkeit und prüft sehr genau.
Alles was dem TÜV nicht mehr standhält, was sich nicht beschränken kann und was nicht stabil und zuverlässig ist, lässt es nicht durchgehen.

Ok, was heißt das? 
Jupiter im Steinbock bekommt Grenzen aufgezeigt und muss lernen sich zu beschränken.
Pluto im Steinbock zeigt den Weg zu Wandlung unserer Regelungen, Systeme, Ordnungen und unserem Leistungswillen an. Dafür ist es notwendig, die Abwehr zu überwinden und die Verleugnungsphase zu überstehen.

Jetzt hat sich die Corona-Krise breitgemacht und wir können mit der jetzigen Zeitqualität darauf reagieren (die Sterne machen nichts, sie zeigen nur Möglichkeiten an!).

Welche Themen tauchen mit der Corona-Krise und Jupiter/Pluto auf:

  • Angst vor dem Tod
  • Abwehr von Bedrohung (Leugnung, dass sich etwas gravierend verändert)
  • Machtausübung durch den Staat (ist es zum Wohl des Ganzen, ist es eine positive Entsprechung von Pluto)
  • das Wirtschaftswachstum wird gebremst
  • weltweite Einflüsse und Abhängigkeiten werden bewusst
  • Schattenthemen kommen hoch (z.B. in Familien, die jetzt eng aufeinander hocken)
  • Macht, die schamlos Angst und Krise ausnutzt, wird sichtbar
  • Wer kann mit Beschränkung umgehen und hält sich an Regeln, die dem Allgemeinwohl dienen und wer denkt nur an sich?
  • Angst und Unsicherheit lösen Panik aus
  • wir werden aufgerufen soziale Verantwortung zu übernehmen
  • wir erfahren Beschränkung durch die Staatsmacht
    usw.

Krisenfestigkeit und das Wachsen an den Umständen werden jetzt fast erzwungen.
„Wie“ wir da durchkommen beschreibt das Tierkreiszeichen, in dem die Konjunktion zwischen Jupiter und Pluto steht: Steinbock.

Wie ist also der Archetyp Steinbock und was verlangt er von uns?

Oben habe ich schon gesagt, dass er ehrlich und prüfend ist. Außerdem gehören zu ihm Mangel, Beschränkung, Durchhaltevermögen und mit Kargheit und Herausforderungen zurechtkommen. Er ist ein sehr realistisches, bodenständiges Zeichen und das Motto: „Es ist wie es ist und da müssen wir jetzt durch!“ passt sehr gut zu ihm.

Für Jupiter den Wachstumsplaneten, der sich ausdehnen und es bequem haben möchte ist das eine große Herausforderung! Die Menschen, die es gewohnt sind, dass alles zu haben und alles möglich ist, tun sich demnach gerade schwer.  Verzicht ist nicht ihr Ding!
Das sind dann wahrscheinlich die, die sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen halten und zu positiv (blauäugig?) an die Sache herangehen.

Pluto bekommt im Zeichen Steinbock eine große Kraft und Konsequenz für seine Veränderungs- und Loslass-Absichten.
Sein Motto ist eher: „Entweder kapiert ihr es jetzt oder ihr geht vor die Hunde!“

Jetzt gilt es sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und anzuerkennen, dass wir nur eine begrenzte Lebenszeit haben, die wir für das nutzen sollen, was uns wichtig ist.
Dazu gehört die Ehrlichkeit und die Verantwortung für das, was wir tun und (hinter)lassen.

Eine bessere Welt?

Ehrlichkeit ist wichtig

Im Zusammenspiel mit Jupiter ist Ehrlichkeit sehr wichtig! Jupiter kann nämlich dazu verleiten große Versprechungen zu machen und sich besser darzustellen, als man ist. Je höher man geflogen ist, umso tiefer wird man jetzt fallen.

Expertenstatus und großartige Werbesprüche werden geprüft, weil viel mehr Menschen misstrauischer werden und harte Fakten sehen wollen. …ich hoffe es zumindest! 😉

Jeder kann sich jetzt an der eigenen Nase packen und genauer hinschauen, wo er sich von Werbung und Statussymbolen beeinflussen lässt und einem Hamsterrad aus Haben-Wollen und Arbeiten-um-das Geld-dafür-zu-verdienen gefangen ist.
Ich hoffe, dass daraus mehr soziale Gerechtigkeit entsteht und Arm und Reich sich angleichen.

Und über die Hinterlassenschaft unserer Kapital- und Konsumgesellschaft sollten wir uns jetzt wirklich und wahrhaftig Gedanken machen. Ausbeutung um jeden Preis hat keine Zukunft!

Jetzt wird in vielen Bereichen sichtbar, wo wir an der falschen Stelle gespart haben und wo die Wertschätzung dem Profit gewichen ist. Kaputtgesparte Gesundheitssysteme sind ein Beispiel dafür.

Ein großes Thema, das schon sichtbar ist, ist die Berichterstattung in den Medien. Die sozialen Medien, mit ihren Algorithmen, bewirken, dass man nur noch das wahrnimmt, was die eigene Meinung (Jupiter) bestätigt. So bilden sich immer mehr Lager, von denen jedes glaubt recht zu haben (Pluto).

Die Differenzierung und die Vielfalt gehen verloren. Die Fähigkeit sich genauer zu informieren und sich ein eigenes, umfassendes Bild zu machen wird durch die Informationsflut und die Schnelligkeit der News untergraben. Nicht mehr viele nehmen sich Zeit einen Artikel genauer zu lesen und über den Inhalt nachzudenken.
Da kann sich jetzt auch vieles ändern.

Diese Krise wird einschneidende Veränderungen in Staaten und Systemen (Steinbock) nach sich ziehen. Von uns allen fordert sie Wachsamkeit, den Willen neu zu gestalten, Verantwortungsbereitschaft für sich selbst und für ein gerechtes, soziales Miteinander und Echtheit.

Die Corona-Krise – Jupiter/Pluto zu Wachstum nutzen

 

Grundsätzlich kann man sagen:

  • Erweiterung und Fülle durch tiefe Veränderungen und Krisenfestigkeit
  • neue Sicht auf Vieles durch die Corona-Krise
  • das Gute in der Ausnahmesituation und einschneidenden Veränderung nicht aus den Augen verlieren
  • durch Bedrohung über sich hinauswachsen 

Jupiter/Pluto 1. Haus

Nutze die Krise für deine Fitness, deine Durchsetzungs- und Tatkraft. Ergreife Initiative, stärke deinen Kampfgeist und erobere dir mehr Raum für dich.

Jupiter im 2. Haus:

Nutze die Krise um deinen wahren Wert zu erkennen, dich von anderen abzugrenzen und um dich mit Geld, Besitz und deinem Sicherheitsbedürfnis zu beschäftigen. Erforsche dein Konsumverhalten.

Jupiter im 3. Haus:

Nutze die Krise um zu lernen, dich auszudrücken, Kontakte zu erweitern oder aufzufrischen und um deine authentische Stimme zu finden. Teile mit, was du denkst.

Jupiter/Pluto im 4. Haus:

Nutze die Krise um herauszufinden was du brauchst um dich geborgen, zu Hause und emotional gut zu fühlen. Zeige deine weiche Seite und verändere deine Wohnsituation so, dass du dich erfüllter fühlen kannst.

Jupiter/Pluto im 5. Haus:

Nutze die Krise um endlich dein wahres Ich auszudrücken. Lerne spielerischer, kreativer und genussvoller mit dem Leben umzugehen, damit du wieder Lebensfreude findest. Lass Disziplin und Ängste los und werde der eigene Chef deines Lebens.

Jupiter im 6. Haus:

Nutze die Krise um dich zu fragen ob dein Arbeitsplatz noch stimmt und wie du mit deiner Gesundheit umgehst. Nutze dein Organisationstalent um dich gut zu fühlen und überwinde deine Ängstlichkeit, deinen Perfektionismus und übertriebene Hygienemaßnahmen.

Jupiter/Pluto im 7. Haus:

Nutze die Krise um deine Partnerschaften und Begegnungen zu prüfen, neu zu gestalten und hinter den schönen Schein zu schauen. Lerne deinen Anteil und deine Verantwortung am Gelingen von Beziehungen zu sehen und wachse an echter Kompromissbereitschaft.

Jupiter/Pluto im 8. Haus:

Nutze die Krise um tief einzutauchen und deine Schatten zu erhellen. Beobachte genau, was die Beschränkung mit dir macht und nutze sie um dich selbst zu überwinden und dich mit Leben und Tod (Abschieden) auseinanderzusetzen. 

Jupiter/Pluto im 9. Haus:

Nutze die Krise um deiner Vision näher zu kommen, deinem Leben deinen Sinn zu geben, positiver zu denken und verkrustete Anschauungen, Vorurteile und Besserwisserei zu überwinden.

Jupiter/Pluto im 10. Haus:

Nutze die Krise um deine wahren Ziele zu verfolgen, Leistungsdruck und Funktionieren-Müssen loszulassen und freue dich über mehr Zeit zuhause. Korrigiere wenn nötig dein Lebensziel.

Jupiter/Pluto im 11. Haus:

Nutze die Krise um deine Zukunftspläne zu überprüfen, dich mit dem Neuen, das jetzt kommt, ernsthaft zu beschäftigen, dich dem Fortschritt zu öffnen, deinen Teamgeist zu stärken und wahre Freunde zu finden. Engagiere dich in Gemeinschaften für Betroffene oder gründe selbst eine.

Jupiter/Pluto im 12. Haus:

Nutze die Krise um Täuschungen, Illusionen, verborgene Seelenanteile, Einsamkeitsgefühle, Selbstverleugnungen und ungute Rückzugstendenzen zu erkennen und aufzulösen. Lebe dein Mitgefühl aus und öffne dich dem Ungewissen, Unvorhersehbaren.

Für diese Themen hast du das ganze restliche Jahr Zeit, da sich Jupiter und Pluto nicht nur am 5. April zu einer Konjunktion getroffen haben. Sie treffen sich wegen ihrer Rückläufigkeit nochmal am 30.6.2020 und am 12.11.2020.
So hast du die Chance dein Thema immer mehr zu erkennen und hineinzuwachsen.

Corona-Krise - Wachstum

Kurze Deutung des Horoskops der ersten Konjunktion am 5. April

Aspektfigur Oszillo:

Das Oszilloskop (früher auch Oszillograph genannt) ist eine elektronische Messapparatur, das mehrere elektrische Spannungen gleichzeitig sichtbar machen kann. Von besonderem Interesse ist bei diesen Messungen meistens der zeitliche Verlauf bzw. die zeitlichen Änderungen der Spannungskurven, die dann direkt auf einen kleinen Bildschirm gebracht werden. Ein Anwendungsbeispiel wäre ein EKG, bei dem Elektroden auf der menschlichen Haut die Bewegungen des schlagenden Herzens in Spannungsimpulse überführen, die dann via Oszilloskop / Oszillograph sichtbar gemacht werden können. (http://oszilloskop-kaufen.com/ratgeber/was-ist-ein-oszilloskop/#)

Corona-Krise – Wachstum (Jupiter/Pluto-Konjunktion)

Im Horoskop der Jupiter/Pluto-Konjunktion vom 5. April stehen Venus, Mars/Saturn (in weiter Konjunktion zu Jupiter/Pluto), Mond und der Mondknoten in einer Oszillo-Figur.

Es werden Strömungen wahrgenommen, gespürt, gefühlt und ein Ausweg (Mondknoten) gesucht. Der ängstliche, sensible Jungfraumond ist ein sehr guter Fühler für Gefahren, die die Gesundheit und die Existenzbewältigung betreffen.
Wird der Mond als das Volk gesehen ist es ängstlich und empfindlich und schaut sehnsuchtsvoll (Quincunx) auf die Beschränkungsmaßnahmen (Saturn) und hofft, dass sie etwas bewirken (Mars) oder bald vorübergehen.

Die Oszillo-Figur ist nicht sehr eigeninitativ. Sie ist eher geduldig, vorausschauend und sehr sensitiv. Wie ein EKG eben ist – ein sensibles Gerät, dass aufzeichnet wie es dem Herzen geht.

Aber sie ist auch ein „einsamer Sucher“, der zur Verwunderung anderer, sein Ziel schließlich doch erreicht, wie Bruno Huber es ausdrückt.
Das passt zur Jupiter/Pluto-Konjunktion im Steinbock sehr gut. Die tiefe Suche in der Einsamkeit bzw. Quarantäne, führt zur Chance und zum Erfolg, wenn wir es schaffen die Strömungen zu erkennen, die uns aus Angst davon abhalten, aus uns herauszugehen.

Wachsen wir an und in der Krise (Jupiter/Pluto) zu mehr Menschlichkeit, Mitgefühl und in unser eigenes Inneres (Mondknoten im Krebs), gibt uns das die Möglichkeit einander zuzuhören (Venus in Zwillinge) und ein soziales, gerechtes System aufzubauen (Saturn/Mars im Wassermann), indem jedes Rädchen im Getriebe sich einbringt und wohlfühlt (Mond in Jungfrau).
Ob wir das Ziel erreichen?

Die systemrelevanten, die dienen und arbeiten ohne dabei reich zu werden (Mond in Jungfrau), werden plötzlich wahrgenommen und groß gemacht (Jupiter). Die Unterströmung, die das Gesundheitssystem ausgehöhlt hat, ist die Absicht Krankenhäuser profitabel zu machen. Das muss sich jetzt ändern (Uranus im Stier)! Wie so vieles andere, was dem Profit zum Opfer gefallen ist.

Der Stillstand und der fehlende Kontakt nach außen (Sonne und Merkur/Neptun losgelöst) zwingen jeden einzelnen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Nutze diese Zeit um das, was in dir an Spannung und Strömung da ist, wahrzunehmen und umzukrempeln was nicht mehr wirklich und wahrhaftig zu dir passt! Hinterfrage deine Be- und Verurteilungen und glaube an das Gute!

Du wirst dein Ziel schließlich doch erreichen, oder!?

Liebe Grüße
Andrea

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