Verantwortung – der 4. Schlüssel zu Resilienz

Verantwortung – der 4. Schlüssel zu Resilienz

Verantwortung ist das Wort, dass aus astrologischer Sicht, in der Corona-Krise besonders  im Fokus stehen sollte.
Verantwortung ist ein Thema, dass zum Zeichen Steinbock und seinem zugeordneten Planeten Saturn gehört.
Seit Januar 2020 stehen Saturn, Jupiter und Pluto in diesem Zeichen und geben allen Themenbereichen die mit dem Steinbock zu tun haben ein großes Gewicht.
Verantwortung ist der 4. Schlüssel zu Resilienz, von denen es insgesamt sieben gibt. Die ersten drei sind: Akzeptanz, realistischer Optimismus und Selbstwirksamkeit.

In diesem Artikel, der zu meiner Artikelserie über Resilienz (seelische Widerstandskraft) gehört, zeige ich dir, dass dein Leben viel klarer und reicher werden kann, wenn du die Verantwortung für deinen Anteil an dem, was du erlebst, übernimmst.

Verantwortung - der 4. Schlüssel zu Resilienz

Mein Anteil, dein Anteil – oder wer ist schuld?

„Wenn du nicht so stur wärest, dann könnten wir öfter ins Kino gehen?“
„Das wird nie was mit dem Urlaub, weil meine Frau Flugangst hat.“

Kennst du das auch?

Dass die anderen Schuld daran haben, dass etwas nicht so funktioniert, wie du es gerne hättest? 
Oder, dass du etwas vermasselst und es einem anderen in die Schuhe schiebst?
„Wenn der Fußgänger nicht so viel Platz gebraucht hätte, hätte ich den auch nicht überfahren…“ 😉

Im ersten Moment ist es natürlich eine Erleichterung, wenn man nichts dafürkann und keine Verantwortung trägt.
Das schlechte Gewissen drückt nicht, der Selbstwert bleibt intakt und man kann die unangenehmen Gefühle wegdrücken, die mit der Einsicht, einen Fehler gemacht zu haben, verbunden sind. 

Der großen Nachteile sind aber, dass Konflikte nicht gelöst werden, dass man nicht wirklich weiterkommt, weil man immer wieder in ähnliche Situationen gerät und das innerlich ja doch negative Gefühle ihr Unwesen treiben, die dort viel zu lange bleiben.
Und die Verantwortung als 4. Schlüssel zu Resilienz wird auch nicht trainiert. 

Ein Thema, dass in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht ist, dass sich „die anderen“ ändern müssen, damit Frieden einkehrt und ein Problem gelöst werden kann.
„Ich kann ja nichts dafür! Die andern sind schuld!“

Wer sich so verhält, merkt meistens nicht, dass er sich selbst in eine Opferrolle bringt und sein Glück von dem abhängig macht, was andere tun.
Ändert er jedoch seine eigenen Verhaltensmuster, ändern sich seine Reaktionen auf andere Menschen und dann ändern sich zwangsläufig auch die anderen. 

Verantwortung - der 4. Schlüssel zu Resilienz

Verantwortung im Umgang mit Schwierigkeiten

In allen schwierigen Lebenslagen oder Konfliktsituationen ist es wichtig die Eigen-verantwortung zu übernehmen.
Auch wenn wir unverschuldet in Schwierigkeiten kommen, wie zum Beispiel jetzt aktuell durch die Lockdown-Maßnahmen, können wir selbst bestimmen, wie wir damit umgehen.

Ziehst du dich zurück und fühlst dich als Opfer der Umstände, dann kann das schnell in Wut, Resignation und in destruktive Verhaltensweisen enden. Verdrängst du erstmal und willst etwas nicht wahrhaben, verlierst du vielleicht wertvolle Zeit und manövrierst dich in Untätigkeit.
Diese Schutzmechanismen sind zwar verständlich und im ersten Moment erleichtern sie auch den Umgang mit dem was ist. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass man irgendwann der Realität ins Auge schauen und sich mit der Situation auseinandersetzen muss.

Ungeheilte Wunden und Verletzungen haben nämlich die Angewohnheit sich immer wieder ins Bewusstsein zu drängen, was zu Grübelschleifen, mit den dazu gehörigen unangenehmen Gefühlen die sie aktivieren, führt. 
Das heißt, dass du immer wieder in Wut, Enttäuschung, Selbstzweifeln usw. landest und dein Stresssystem auf Hochtouren läuft.

Das Erlebte kann man nicht rückgängig machen, aber man kann entscheiden, wie man damit umgeht! Ist der erste Schritt mit Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen umzugehen, dass du verantwortungsbewusst handelst, kannst du im nächsten Schritt, die für dich mögliche und richtige Vorgehensweise finden. 

Dazu kannst du Gefühle als Auslöser nutzen. Spürst du Unzufriedenheit, Langweile oder bist in einem Bereich unglücklich, macht es Sinn, diesem Impuls nachzugehen und weiter zu erforschen. Nimm das, was du spürst ernst und schaue selbstverantwortlich hin, was du dafür tun kannst, dass es in diesem Bereich besser wird.

Mit Verantwortung für dich selbst sorgen

Es gibt keinen Regelkatalog in dem steht, für was und wie genau du für dein gesamtes Leben verantwortlich bist. Jeder Mensch muss im Rahmen der gesellschaftlichen Regeln und mit Hilfe seines Gewissens selbst entscheiden, was er tut oder nicht tut.

Dazu gehört, dass wir zu dem stehen, was wir tun oder unterlassen und die Konsequenzen dafür tragen.
Hast du dich zum Beispiel nicht darum gekümmert, dass deine Stromrechnung bezahlt wird, kannst du nicht dem Stromanbieter die Schuld geben, wenn du im Dunklen sitzt.

Dazu kommt noch die Mitverantwortung für Menschen, die nicht, noch nicht oder nicht mehr für sich selbst sorgen können, wie z.B. Kinder, betagte Eltern oder kranke Familienangehörige.

Schaffst du es Verantwortung für dich, deine aktuelle und zukünftige Situation zu übernehmen, gewinnst du folgende Vorteile:

  • Dein Wohlbefinden hängt nicht davon ab, wie sich andere dir gegenüber verhalten. Du entscheidest selbst darüber, was du von dir hältst/denkst und wie du dich fühlst und kannst deine Gefühle selbst steuern

  • Du kannst entscheiden, was du für richtig hältst, dein Tun ist nicht von der Zustimmung durch andere abhängig, du kannst die Merkmale, nach denen du handelst, selbst festlegen.

  • Du bist kein Opfer von anderen Menschen oder den Umständen, du hast stattdessen Wahlmöglichkeiten. Du kannst in jeder Situation neu prüfen, welcher Weg für dich richtig ist, um deine Wünsche und Ziele zu erreichen.

Eigene Grenzen wahrnehmen und einhalten

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Selbstverantwortung ist, dass du die eigenen Grenzen zuerst einmal spüren kannst (was für viele Menschen in unserer Leistungsgesellschaft mittlerweile schwierig ist) und dann natürlich respektierst.

In unserer Gesellschaft gehört es dazu, dass man leistungsfähig ist, den Job, die Kinder, die Hobbys usw. unter einen Hut bringt und dabei noch lächelt.
Ist man einmal in diesem Hamsterrad gefangen, kommt eine Anforderung zur nächsten und die eigene Belastungsgrenze wird immer weiter ausgedehnt. Die Grenzen verschwimmen und werden nicht mehr wahrgenommen.

Vor allem Menschen mit einer Betonung des Tierkreiszeichens Steinbock sind in dieser Hinsicht gefährdet. Sie stellen meist hohe Ansprüche an sich selbst und wollen alles gründlich und perfekt erledigen. Dazu sind sie noch sehr pflichtbewusst und nehmen nichts auf die leichte Schulter.

Höchste Zeit Verantwortung zu übernehmen und Nein zu sagen, zu aufgesetzten Ansprüchen und Maßstäben, die nicht die eigenen sind!
Eine große Hilfe ist dabei, das Gespür für deinen Körper, deine Gedanken und deine Gefühle wieder zu finden und auszubauen.
Die beste Methode dafür, ist meiner Meinung nach, die Übung von Achtsamkeit mithilfe der Meditation.

Ein erster Schritt kann sein, dass du im Alltag bewusst auf dein Bauchgefühl achtest. Du kennst das sicher auch, dass du ein komisches Gefühl oder eine bestimmte Ahnung hast, wenn du einen Raum betrittst. Übergehe dieses Gefühl nicht und beobachte, ob und wie es sich bestätigt. So lernst du immer mehr, auf deine Intuition zu vertrauen und gut für dich zu sorgen. 

Tust du immer was du eigentlich willst?

Wie sieht es zum Beispiel aus, wenn du einen Ausflug zu deinem Lieblingssee machen willst und gerne deinen Partner mitnehmen möchtest, der aber einen anderen Vorschlag hat?
„Wir könnten doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, eine kleine Bergtour machen und auf dem Nachhauseweg noch meine Eltern besuchen.“

Die Vernunft sagt dir, dass der Besuch bei den Schwiegereltern längst mal wieder fällig wäre und du lässt wahrscheinlich den Wunsch fallen, an den See zu fahren.

Deine innere Stimme hatte keine Chance und ein Bedürfnis bleibt unbefriedigt.
Passiert das ständig oder viel zu oft, entstehen daraus Konflikte, Schuldzuweisungen, Wut auf den anderen und das Gefühl, dass keiner Rücksicht auf die eigenen Wünsche nimmt.

Das muss nicht sein, wenn du auf deine Grenzen achtest und sie respektierst. Das heißt nicht, dass du rücksichtslos und egoistisch werden sollst. Das heißt nur, dass das Gleichgewicht zwischen Kompromissbereitschaft und Eigendurchsetzung gut ausbalanciert sein sollte.

Selbstfürsorge

Für sich selbst zu sorgen bedeutet also, Verantwortung dafür zu übernehmen, wie es mir geht, was mir guttut und was ich brauche, um gesund und lebensfroh zu sein.

Dazu gehört, dass man die eigenen Stärken und Schwächen kennt und annimmt, dass man auf die innere Stimme hört und auf sie achtet, dass man weiß, wozu man Ja oder Nein sagt und erkennt, wann man eine Pause braucht, um leistungsfähig bleiben zu können.

Damit das gelingt kann es manchmal nötig sein, Altlasten, ungute Erinnerungen und einschränkende Glaubenssätze loszulassen. Was nicht bereinigt und losgelassen wird, kann noch Macht ausüben und das Leben und Wirken beeinträchtigen.
Indem du wertschätzt und verzeihst, kannst du vieles hinter dir lassen.

Gibt es zum Beispiel eine Partnerschaft die auseinandergegangen ist, an die du noch enttäuscht oder verletzt zurückdenkst, hilft es, dir bewusst zu machen, was es Positives in dieser Beziehung gab, was du gelernt hast und welchen Wert du daraus gezogen hast (z.B. eine Freundin, die du durch den Partner kennenlernt hast und die heute noch an deiner Seite ist).


Um Gefühle wie Wut und Enttäuschung loslassen zu können, hilft es, sich die eigenen Verhaltensweisen bewusst zu machen. So kannst du besser verstehen, warum der andere so und nicht anders reagiert und gehandelt hat.

Im letzten Schritt geht es dann ans Verzeihen – auch dir selbst für den Anteil, den du an dem, was geschehen ist, gehabt hast.

Das bedeutet nicht, dass man alles hinnimmt und gutheißt. Es geht vielmehr darum, dass die Anklagen und Vorwürfe an den anderen aufhören und dass man mit sich und der ganzen Sache in Frieden kommt.
Über das Verzeihen kannst du in meinem Artikel über die Resilienz noch etwas mehr lesen: Resilienz fördern.

Verzeihen und loslassen kostet sicher Kraft, Mut und Stärke. In der Opferrolle bleiben und mit dem Schicksal hadern frisst allerdings ebenfalls jede Menge Energie und Lebenskraft – und das auf eine lange Zeit.

Lässt du los, übernimmst du Verantwortung für dein eigenes Leben, machst Platz für Neues und bist offen für neue Erfahrungen. Mit jedem Mal, wo du die Verantwortung, den den 4. Schlüssel zu Resilienz übernimmst, tust du etwas für deine seelische Widerstandskraft und profitierst ein Leben lang davon.

 

Verantwortung - der 4. Schlüssel zu Resilienz

Glaubenssätze ändern

Glaubenssätze sind innere Überzeugungen und Verallgemeinerungen, die uns Orientierung geben. Sie entstehen aus eigenen Erfahrungen, aus Meinungen anderer und aus dem, was es an gesellschaftlichen Regelungen und Gepflogenheiten gibt.
Aus unserer Erziehung und Sozialisation haben wir ebenfalls Glaubenssätze entwickelt oder übernommen.

Das, was wir glauben, bestimmt unser Verhalten.

Es kann uns unterstützen oder einschränken.

Bei den Glaubenssätzen, die dich einschränken, kannst du einfach mal experimentieren, wie es ist, wenn du die negativen Aussagen in positive umwandelst.

Aus „Ich schaffe das nie!“ wird ein „Ich kann das!“ oder aus dem Sprichwort „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ kann ein „Ich sorge gut für mich!“ werden.

Gab es in deiner Familie ein Sprichwort oder ein Familienmotto?
Prüfe doch einmal, ob und in welcher Weise es dich heute noch beeinflusst.
Bremst es dich aus oder gibt es dir Flügel?
Hast du es schon mal hinterfragt und darüber nachgedacht ob es für dich stimmig ist, oder hast du ganz unbewusst danach gehandelt?

Übernimm jetzt die Verantwortung dafür, übe den 4. Schlüssel zu Resilienz und befreie dich von alten Zöpfen, die dir nicht (mehr) dienen. Nicht jeder Schuster muss bei seinen Leisten bleiben! 😉

Deine individuellen Anlagen, deine Stärken und Schwächen und Potentiale, die noch ungenutzt in dir schlummern, kann ich dir in einer astrologischen Beratung aufzeigen.
So kannst du den einen oder anderen Glaubenssatz noch besser aufspüren und hinter dir lassen. 

Alles Liebe 
Andrea

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Quellen:
Prof. Dr. Jutta Heller, Resilienz 7 Schlüssel für mehr innere Stärke; GU Verlag 

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